Fertigungsanlagen | 13 März 2007

OLED-Projekt soll Fertigungskosten senken

Im Zuge des „Rollex“-Projekts arbeiten Forschung und Industrie gemeinsam an neuen kostengünstigen Fertigungsmethoden für OLED-Beleuchtungskörper.
Hierzu gehört beispielsweise auch die Rolle-zu-Rolle-Fertigung, mit der sich nach Meinung der Experten gegenüber den für die OLED-Displayproduktion verwendeten Cluster- bzw. Inline-Konzepten die Beschichtungskosten deutlich reduzieren lassen sollen. Als weitere kostenreduzierende Maßnahme ist die Verwendung preisgünstiger Aluminiumfolien als Substrat zur Abscheidung hocheffizienter organischer Leuchtdioden geplant. Ziel des Projektes ist dabei unter anderem die Realisierung einer Versuchsanlage.
»Mit Lichtquellen auf OLED-Basis lassen sich hohe Lichtstärken bei geringer Energieaufnahme erreichen«, so Projektleiter Prof. Dr. Karl Leo. Zudem eröffneten die OLEDs gänzlich neue Anwendungen, von mechanisch flexiblen Leuchtkörpern bis hin zur großflächigen Leuchttapete.
Das »Rollex«-Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. In dem Projekt arbeiten die TU Dresden mit dem Institut für Angewandte Photophysik (IAPP), das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) und das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP), die Firma Novaled, Von Ardenne Anlagentechnik (VAAT), LayTec sowie der Unternehmensbereich Lighting von Philips zusammen.

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