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Elektronikproduktion | 02 März 2007

SolarWorld baut größte Solarfabrik Amerikas

Die SolarWorld AG beginnt in Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon mit dem Ausbau einer integrierten Solarsiliziumwafer- und Solarzellenfabrikation, die bis 2009 eine Kapazität von 500 MW erreichen soll und damit die größte Solarfabrik des amerikanischen Kontinents wird.
Der Technologiekonzern konnte für lediglich 30 Mio. Euro die Siliziumwaferproduktion der japanischen Komatsu-Gruppe übernehmen. Komatsu hatte in den Standort Hillsboro rund 600 Mio. Euro investiert, das Werk aber wegen Nachfrageschwäche der Chipindustrie nicht in die Produktion überführt. Der SolarWorld-Konzern wird den neuen Standort für 300 Mio. Euro weiter ausbauen. Der Bundesstaat Oregon fördert diese Investitionen aus Mitteln seines Anti-Global-Warming-Programms. Mit dem Erwerb wird der SolarWorld-Konzern seine solaren Kristallisationsaktivitäten von Vancouver nach Hillsboro verlagern und bereits im Sommer 2007 die Produktion anfahren. Im ersten Ausbauschritt werden die Kapazitäten auf 100 MW angehoben. Begleitend wird der Konzern die Kapazitäten seines spezialisierten Solarmodulwerks am Produktionsstandort Camarillo/Kalifornien auf 100 MW verdoppeln.

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