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Elektronikproduktion | 27 Februar 2007

Fujitsu Siemens verliert gegen den Trend Marktanteile

Nach aktuellen Erhebungen der Marktforscher von Gartner wurden im vergangenen Jahr weltweit rund 8,2 Millionen Server verkauft. Gegenüber 2005 entspricht dies einem Zuwachs von 8,9 Prozent. Fujitsu und Fujitsu Siemens Computers (FSC) verloren jedoch als einziger Anbieter unter den Top 5 weltweit 2,3 Prozent.
Beim Umsatz musste der Konzern sogar einen Rückgang um sieben Prozent auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar hinnehmen, während die übrigen Branchengrößen ihre Erlöse annähernd konstant halten konnten und Sun Microsystems sogar über 15 Prozent zulegte.

In der Region EMEA – dem Hauptabsatzgebiet von FSC – verlor der Fujitsu-Konzern ebenfalls als einziger Hersteller unter den Top 5 deutlich. Während die verkauften Stückzahlen um 3,8 Prozent auf knapp 158.000 zurückgingen, schrumpfte der Umsatz um mehr als acht Prozent auf 1,24 Milliarden US-Dollar. Im Jahresvergleich sank der Marktanteil von Fujitsu/FSC in der Region von 8,2 auf 7,3 Prozent.

Mitte vergangenen Jahres hatte FSC bereits wegen des schleppenden PC-Geschäfts seine Umsatzerwartungen zurückschrauben müssen. Auch im dritten Quartal konnte FSC nicht adäquat vom wieder anziehenden PC-Markt profitieren. In Deutschland verlor der Konzern laut Gartner sechs Prozent Marktanteil – konnte aber seine Spitzenposition hierzulande noch verteidigen.

Die Absatzprobleme aus der ersten Jahreshälfte wurden FSC dann zum Verhängnis. Reduzierte Prognosen für das Jahresendgeschäft führten zu massiven Lieferengpässen, wie Jörg Brünig, Senior Director Focus Accounts & Channel Enterprise bei FSC, im Januar 2007 gegenüber Vertriebspartnern eingestand. Inzwischen hat die deutsche Führungsspitze von FSC um Hans-Dieter Wysuwa auch personelle Konsequenzen gezogen. Die Leitung des Consumer-Geschäfts wurde Jörg Hartmann übertragen.

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2017.11.14 20:30 V8.8.9-1