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© cml Leiterplatten | 17 November 2014

Intelligentes Einkaufen von Leiterplatten

Ob EMS oder OEM, die Festlegung einer individuellen PCB Einkaufsstrategie ist zweifelsfrei eine wichtige strategische Managementaufgabe. Trifft man hier eine zukunftsgewandte Entscheidung, sichert dies langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Betrachten wir zum Beispiel einen grossen EMS dessen PCB Einkaufsvolumen sich typischerweise in der Grössenordnung von einer halben Milliarde USD bewegt. Ein holistischer Ansatz im Bereich „Einkauf“ wird alle verfügbaren und potenziellen Effizienzsteigerungen, sowohl im internen organisatorischen Bereich als auch im Bereich Lieferantenselektion und Management berücksichtigen. Das sich diese intelligente und ganzheitliche Einkaufsstrategie lohnt, spiegelt sich im Endresultat wieder.

Bei unserem Beispiel können Einsparungspotentiale im ein- oder zweistelligen Millionenbereich freigesetzt werden. Es lohnt sich also, eine intelligente, ganzheitliche PCB Einkaufsstrategie zu verfolgen.

Klassifizierung Ihres PCB Einkaufsportfolios

Vor der Festlegung einer Einkaufsstrategie muss zunächst die “DNA” des Einkaufsportfolios klar sein.
Ein möglicher Weg: Einteilung der Projekte in zwei oder drei Hauptgruppen, z.B. in Technologie, und Volumenbedarfe. Eine weitere hilfreiche Klassifizierung in Geschäftssegmente (Automobil, Industrie, etc.) kann ein zusätzliches Strukturelement bilden.

Empfohlene Untergruppen: Doppelseitige Leiterplatten, Multilayer Leiterplatten, flexible/starr-flex Leiterplatten, Dickkupfer PCBs, HDI, IMS.

In der Volumenkategorie kann nach niedrigen, mittleren und grossen Losgrössen sortiert werden.

Nach der klaren Klassifizierung des Portfolios stellt sich nun die Frage nach der ganzheitlichen Einkaufsstrategie, deren taktische Umsetzung der Einkaufsabteilung obliegt.

Einkaufsbedarf trifft Marktangebot

Die Anforderungen eines diversifizierten Leiterplatten-Portfolios (Technologie- und Losgrössenvielfalt) trifft nun auf die Marktrealitäten der Angebotsseite; dies meistens in Form von PCB Herstellern deren technische und kommerzielle Kompetenzen hauptsächlich in einem speziellen Leiterplattensegment stark sind. Diese umfassen z.B. nur niedriglagige starre PCBs oder hochvolumige Losgrössen, oder flexible Leiterplatten und niedrige Volumina. Einem weitgefächerten Leiterplatten-Portfolio können diese nicht wirklich gerecht werden.

Natürlich gibt es auch Hersteller die verschiedene Volumina und Technologien bedienen können. Man muss sich jedoch die Frage stellen “Bietet mir diese Universalistenlösung die zuverlässigste und wettbewerbsfähigste Lösung?“
Wenn Sie glauben, dass die Antwort auf diese Frage für Sie “Nein” lautet, verlangt Ihre Einkaufsstrategie eine Ausrichtung auf „multiple sourcing“.

Sollten Sie davon überzeugt sein, dass die Antwort auf diese Frage für Sie „Ja“ ist, verlangt Ihre Einkaufsstrategie eine Ausrichtung auf „single sourcing“.

Welche Einkaufsstrategie ist nun die Optimalste, und was sind deren Stärken und Schwächen?

Einkaufsoptionen

Die Auswahl konzentriert sich hauptsächlich auf vier Hauptoptionen. Da die englischen Fachbegriffe im Beschaffungsmanagement weit verbreitet sind, nutzt der Autor sie hier und im weiteren Verlauf in englischer Sprache:

1. Sole sourcing (Beschaffungsquelle ist ein einziger Lieferant – z.B. wegen einem Patent)
2. Single sourcing (ein Lieferant ausgewählt aus einem Pool aus möglichen Lieferanten)
3. Dual sourcing (Beschaffung über zwei Lieferanten)
4. Multiple sourcing (Beschaffung über mehrere Lieferanten)

Single Sourcing im Vergleich zu Multiple Sourcing

Vergleichen wir im ersten Schritt nun die zwei populärsten Einkaufsoptionen mit ihren Vor- und Nachteilen, gefolgt von einem Blick auf generelle Trends im Beschaffungsmanagement. Im Anschluss präsentieren wir einen dritten alternativen Ansatz, der eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Beschaffung von Leiterplatten spielt.

Single Sourcing

Beim Single Sourcing wird nur ein einziger Leiterplattenhersteller gewählt, der das gesamte benötigte Leiterplatten-Portfolio produziert. Es gibt einen Vertrag und ein Kontaktfenster.

Dieser Aufbau reduziert deutlich den eigenen Aufwand und die Anzahl des eingesetzten Personals. Das tägliche Management des ausgelagerten Services reduziert sich auf ein Minimum. Über nur ein Kontaktfenster lassen sich kontinuierliche Verbesserungsprogramme sehr effizient abwickeln.

Allerdings diversifiziert eine Auslagerung zu nur einem Lieferanten das damit verbundene Risko bei Lieferunfähigkeit nicht.

Vergleichen wir nun zwei klassische Typen von Leiterplattenherstellern, die für eine Single Sourcing Strategie zur Verfügung stehen. Beide weisen jeweils klar ihre speziellen Stärken und Defizite in Bezug auf Single Sourcing auf.

Beschaffung über einen mittel-grossen Leiterplattenhersteller

Mittelgrosse Leiterplattenhersteller (Jahresumsatz 150 Mio – 250 Mio USD) verwenden Produktionsanlagen die darauf optimiert sind, Leiterplatten herzustellen, die der Kernkompetenz der Fabrik entsprechen. Aufgrund der gewählten Single Sourcing Strategie muss der Einkäufer jedoch auch Technologien bestellen, die von dieser Kernkompetenz abweichen. Diese Leiterplatten werden dann auf vorhandenen, für diese Techologien suboptimalen Anlagen gefertigt. Das kann zur Folge haben, dass man unter Umständen technologische und/oder qualitative Kompromisse eingehen muss.

Kosten von “Sondertechnologien” von diesem Hersteller sind oftmals bedingt wettbewerbsfähig, da z.B. die Kaufkraft des Herstellers für relativ kleine Volumina von „Speziallaminaten“ natürlich limitiert ist. Auch ergibt sich die Gefahr, dass man mit längeren Lieferzeiten konfrontiert werden kann. Durch das Vorhalten nur geringer Mengen an “Sonder-Basismaterialien“ muss sich der Kunde auf das managen dieser Situationen einstellen.

Desweiteren kann die Tatsache, dass oftmals nur eine begrenzte Auswahl an UL Zulassungen bereitstehen, Projekte in eine ungewollte Warteschleife von 3-5 Monaten schicken, bis eine UL Zulassung für bestimmte Materialien erwirkt ist. Diese möglichen Verzögerungen müssen bei der Planung immer berücksichtigt werden.

Beschaffung über einen grossen Leiterplattenhersteller

Grosse Leiterplattenhersteller (Jahresumsatz 0.8 Mrd. to > 2 Mrd. USD) haben nicht zu unterschätzende Gemeinkosten, die sich selbstverständlich auch bei der Preisstellung widerspiegeln. Auch wenn es um kleinere Losgrössen und kurze Lieferzeiten geht, weisen diese Hersteller selten die notwendige Flexibilität auf. Aufgrund Ihrer Grösse und Firmenstruktur sind Entscheidungswege eher komplex und langsam.

Die beiden vorangegangenen Beispiele unterschiedlich grosser Leiterplattenhersteller zeigen, dass Single Sourcing einige Vorteile hat, jedoch auch einige Herausforderungen mit sich bringt. Ein sorgfältiges Abwägen des Risikopotentials ist notwendig, bevor die strategische Entscheidung in Richtung Single Sourcing getroffen wird.
Eine Entscheidung zugunsten einer Strategie, die eher geringe Flexibilität aufweist, kann in einem hoch dynamischen Umfeld mit schnell wechselnden Anforderungen problematisch sein.

Multiple Sourcing

Mit der Beschaffungsstrategie „Multiple Sourcing“ schliesst und unterhält man parallel mehrere separate Verträge mit unterschiedlichen Lieferanten. Diese decken dann idealerweise den Bedarf des gesamten Leiterplattenbeschaffungsportfolios sowohl technologisch als auch bezüglich der Losgrössenverteilung perfekt ab.
Dies ist eine flexiblere Einkaufsstrategie als „Single Sourcing“. Jedoch ist der notwendige Zeit- und Personalaufwand um ein umfassendes Lieferantenportfolio zu managen, vergleichsweise hoch (z.B. Vertragsmanagement, Technisches Management, Qualitätsmanagement, Schadensfallmanagement). Auf der anderen Seite sind die Chancen, dass die Qualität unterschiedlicher Leiterplattentechnologien, beschafft von verschiedenen und spezialisierten Herstellern, hochwertiger ist, wahrscheinlicher.

Die Nutzung von spezialisiertem Knowhow und dedizierten Fertigungsanlagen – zugeschnitten auf die jeweilige Technologie – führt zu einem optimalen Gesamtergebnis.

Auf der Kehrseite ist jedoch der nicht zu unterschätzende Aufwand für duplizierte und sich wiederholende Aufgaben zum Managen eines umfassenden Pools an Leiterplattenlieferanten genauer zu betrachen. Ohne klar strukturierte interne Koordination des Lieferantenmanagements besteht die Gefahr, dass sich redundante Aufgaben negativ auf Kosten und Effizenz auswirken.

Generelle Trends bei der Beschaffung

Derzeit sind zwei Trends bei der Produktbeschaffung offensichtlich: Erstens, Firmen fokussieren sich vermehrt auf ihre Kernkompetenzen. Zweitens, es finden Verlagerungen bestimmter wertgenerierender Prozesse hin zum Lieferanten statt. Diese Haupttrends sind vorwiegend Taktiken im modernen Supply Chain Management multinationaler Firmen. Sie machen eine sehr eng verknüpfte Kooperation zwischen Nachfragepartner und Angebotspartner notwendig. Eine Reduktion der Lieferantenbasis ist das natürliche Resultat in den davon betroffenen Industrien im allgemeinen, und in der Leiterplattenbeschaffung im besonderen.

Die folgenden drei Beispiele liefern Beweise, wie fokussiert multinationale Firmen aus allen Sparten - nicht nur aus der Elektronik - sich zum Thema „Anzahl Lieferanten“ positionieren.



Fokussiert sich die Zusammenarbeit auf eine kleine Gruppe von spezialisierten Lieferanten, kann die Dimension der Zusammenarbeit weitergehen als nur bis zur Verknüpfung der Informationssysteme. Das finale Ziel kann vielmehr eine firmenübergreifende strukturelle Integration zu einer vollständigen Wertschöpfungkette sein. Heutiges SCM wandelt sich von reiner Ausführung (d.h. ereignisgetrieben) in Richtung eines informations- und beziehungsintensiven Prozesses.

Der Dritte Weg – Beschaffung von einem grossen, zuverlässigen „Fabless PCB Provider“

Der Begriff “Fabless PCB Provider” wird hier bewusst im Englischen verwendet, da ein ähnlich treffendes und kurzes deutsches Equivalent schwer zu finden ist. Obige Ausführungen zeigen, dass Single- und Multiple Sourcing sowohl sich gegenseitig ergänzende Vorteile als auch Herausforderungen aufweisen. Der Einsatz der einen oder der anderen Beschaffungsstrategie kann nie die kombinierten Vorteile beider Modelle freisetzen.

Daraus ergibt sich konsequenterweise die folgende Frage: Gibt es eine alternative Beschaffungsoption, die die Vorteile der beiden Modelle kumuliert und ihre Nachteile minimiert? Die Antwort is ja.

Die kombinierten Beschaffungsvorteile werden freigesetzt, wenn von einem Fabless PCB Provider eingekauft wird. Was sind die Merkmale eines globalen Fabless PCB Providers?

Ein zuverlässiger Fabless PCB Provider besitzt alles, um Leiterplatten herzustellen, jedoch nicht die Produktionsanlagen selbst. Diese werden ersetzt durch ein Portfolio von komplementären Produktionspartnern, welches der Provider über die Jahre entwickelt und optimiert. Das Portfolio wird immer auf dem neusten Stand gehalten, um aktuellen Marktanforderungen gerecht zu werden. Idealerweise haben die Produktionspartner wenig oder keine Überlappung in deren Kernkompetenzbereichen, und weisen beste Leistungen in den individuellen Disziplinen auf (Abb 1).



Die Unterschiede werden deutlich, wenn wir uns das Leistungsprofil eines typischen einzelnen Leiterplattenhersteller ansehen (Abb 2).

Die Beschaffung von einem globalen, zuverlässigen Fabless PCB Provider vereint die Vorteile beider traditionellen Beschaffungsstrategien: Erstens, die Fokussierung auf nur ein einziges Kontaktfenster für den Kunden für alle benötigten Technologien and Volumina, zweitens, die gleichbleibende hohe Qualität für alle unterschiedlichen Technologien.

Wenn man sich mit den berühmten 14 Punkten des Amerikaners W. Edwards Deming (1900 – 1993) zur Effizienzsteigerung identifizieren kann, ist die Verwendung des vorgestellten „dritten Weges...“ eine natürliche Konsequenz daraus.

In den Fünfzigern hatte Deming grossen Einfluss auf Produktionen und Geschäftswelt in Japan. Viele von Deming’s Punkten spiegeln sich in Konzept und Zielsetzung der Beschaffungsstrategie („der dritte Weg“) von fabless PCB Providern wieder.

Wie bereits erwähnt, bietet ein Fabless PCB Provider alles, was zur Herstellung von Leiterplatten notwendig ist, ausser der Produktion selbst. Mit Deming’s 14 Punkten im Hinterkopf konzentriert er sich so zu 100% auf alle Prozesse, die dem Kunden die Beschaffung einfacher und zuverlässiger machen.

Mit diesem “dritten Weg” für alle Fragen zur Leiterplattenbeschaffung (Qualität, Logistik, Fabrikaudits, Finden von Technology-Enablern und sogar Leiterplattenausbildung) wandelt sich dieser Lieferant in eine lernende, langfristige Beziehung zur Wertschöpfung.

Das Eliminieren von multiplen und sich wiederholenden Prozessen (z.B. dem Suchen von Lieferanten, Vertragsverhandlungen mit jedem einzelnen Lieferanten, multiples Lieferantenmanagement, Implementierung einheitlicher Qualitätsstandards über alle Lieferanten, etc.) in der eigenen Organisation, ist ein weiterer Baustein, um das eigene SCM-Team schlank zu halten und auf die Kernkompetenzen zu fokussieren. Das Outsourcing von Prozessen und eine gebündelte Beschaffung von einem Fabless PCB Provider bietet hier die Lösung.

Kostenbetrachtung

Ein nur reaktiv-agierender Leiterplatten Supply Chain Manager war gestern. Heute managed er/sie proaktiv die strategische Lieferkette, oder präziser, ihre Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership (TCO) (Abb 3).



Eine genaue Analyse der Kundenanforderungen dient als Basis um festzustellen, welche signifikanten Kostenblöcke mit dem Erwerb eines Produkts und Services einhergehen. Der Supply Chain Manager hat den berechtigten Anspruch, die richtige Qualität vom richtigen Lieferanten in der korrekten Menge, zur bestellten Zeit am richtigen Ort zum richtigen Preis angeliefert zu bekommen. Die Gewichtung dieser gelisteten Anspruchsattribute kann jedoch sehr individuell ausfallen. Welches der wichtigste oder am wenigsten wichtige Faktor ist, bestimmt sich aus der individuell gegebenen Situation.

Für die objektive Bewertung der Kostenstruktur eines Produkts, Services oder Prozesses (hier Beschaffung) kann man verschieden Hilfsmittel, z.B. Entscheidungsmatrixen oder‚ value stream mapping etc., heranziehen. Sobald identifiziert ist, welche Faktoren zu priorisieren sind, arbeitet das kundenseitige Supply Chain Management eng mit dem Fabless PCB Provider zusammen, um das TCO-Model individuell auf die jeweilige Situation zuzuschneiden. Das Ziel ist ultimativ die Reduktion von Aktivitäten/Leistungen, die als wenig wertgenerierend wahrgenommen werden.
Die Frage „was ist wertgenerierend?“ ergibt sich also aus der jeweiligen Situation, und kann auf den Kunden individuell angepasst werden.

Die Veröffentlichung “Leiterplatten aus Asien - gehandelt von westlichen Leiterplattenherstellern” desselben Autors beweist diese Argumentationskette. Der Kunde “Leiterplattenhersteller”, der Leiterplatten über einen Fabless PCB Provider bezieht, kann ein anderes TCO-Model verfolgen, als z.B. ein EMS-Unternehmen. So möchte dieser eventuell alle Qualitätstests der von ausserhalb beschafften Leiterplatten (z.B. Klimaschranktests, Temperaturwechseltests) selber in der Hand haben, und dafür sein eigenes Labor nutzen. In diesem speziellen Fall wird dann eine solche Leistung bei dem Fabless PCB Provider nicht abgerufen.

Ein erfolgreicher Supply Chain Manager wählt genau den Leiterplattenlieferanten, der die flexibelsten Lösungen anbietet, und sich optimal an die stetig wechselnden Kundenanforderungen anpasst.

Er/sie versteht den Trend, dass nicht die Grossen die Kleinen schlagen, sondern die Schnellen die Langsamen.
Die Kooperation mit einem Fabless PCB Provider, der eine “Cafeteria Lösung” anbietet, die erlaubt individuelle Leistungen zusammenzustellen, bietet augenscheinlich immense Vorteile (Abb 4). Ungewünschte Leistungen werden eliminiert, essenzielle und wichtige Leistungen beibehalten. Das Resultat: Eine individualisierte, schlanke, und effiziente Outsourcing Lösung.



Zusammenfassung

Die Lernkurve einer Organisation bei der Beschaffung von Leiterplatten, sowie die damit verbundenen Kosten, werden minimiert, entscheidet man sich für den hier beschriebenen “dritten Weg“, der Leiterplattenbeschaffung von einem globalen, zuverlässigen „Fabless PCB Provider“.

Ein Mehrwert des Fabless PCB-Partners besteht hierbei in der Spezialisierung auf das effiziente Management eines sich ergänzenden Pools von Leiterplattenproduzenten.

Das Arbeiten mit dem TCO-Model in Verbindung mit einer individualisierbaren Palette an Servicekomponenten (Cafeteria Lösung) gibt dem Kunden Werkzeuge an die Hand, die Leiterplattenbeschaffung schlank und strukturiert anzugehen.

Verglichen mit den anderen zwei konventionellen Strategien Single- und Multiple Sourcing bietet der gezeigte “dritte Weg” nicht nur grössere Flexibilität, sondern auch höchsten Komfort und dies bei geringen Unterhaltskosten.
In der täglichen Arbeit mit Kunden aus der ganzen Welt zeigt sich, dass immer mehr ein Einsteuerpunkt (eine Firma) gegenüber multiplen Einsteuerpunkten (mehreren Firmen) beim Beschaffen von Leiterplatten bevorzugt wird.
Der Mehrwert von Fabless PCB Providern gerät immer mehr in den Fokus der SCM Strategen. Die positive Umsatzentwicklung der Fabless Firmen ist Beweis dafür. In den letzten fünf Jahren wuchsen vertrauenswürdige Fabless PCB Provider immer stärker als der normale Leiterplattenmarkt. Generell bewegte sich deren Wachstum im zweistelligen Bereich.
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Autor: Theo Langer,VP Sales Asia & Sales Coordinator Worldwide für © CML in Hong Kong und China.

Kommentare

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