Alcatel-Lucent will bis zu 20.000 Stellen streichen
Bei dem erst vor kurzem fusionierten Telekomausrüster Alcatel-Lucent soll nach einem Bericht einer französischen Wirtschaftszeitung rund jeder fünfte Arbeitsplatz entfallen.
Nach Informationen des Wirtschaftsblatt "L'Expansion" will der französische Konzern weltweit 15.000 bis 20.000 von insgesamt 80.000 Stellen in 100 Ländern streichen. Dies entspricht rund 20 Prozent der gesamten Belegschaft. Etwa 1.500 bis 2.000 Arbeitsplätze davon entfallen auf Standorte in Frankreich. Ursprünglich hatte Alcatel-Lucent im Rahmen der Fusion die Streichung von maximal zehn Prozent aller Arbeitsplätze geplant.
Ob und wie viele Arbeitsplätze von den derzeit rund 5.000 Mitarbeitern in Deutschland wegfallen sollen, sei jedoch nach Angaben eines Unternehmenssprechers noch unklar. Die größten Standorte in Deutschland sind in Stuttgart, Nürnberg, Hannover und Berlin.
Alcatel und Lucent sind seit 1. Dezember fusioniert und wollen am Freitag erstmals die gemeinsamen Ergebnisse für 2006 präsentieren. Vor zwei Wochen hatte der Konzern die Anleger vor einem Gewinn- und Umsatzeinbruch im abgelaufenen Quartal gewarnt.
Ob und wie viele Arbeitsplätze von den derzeit rund 5.000 Mitarbeitern in Deutschland wegfallen sollen, sei jedoch nach Angaben eines Unternehmenssprechers noch unklar. Die größten Standorte in Deutschland sind in Stuttgart, Nürnberg, Hannover und Berlin.
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