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© confidential info dreamstime.com Elektronikproduktion | 30 Juli 2014

Solarworld steigert Absatzmengen

Im 1. Halbjahr 2014 steigerte die SolarWorld AG nach vorläufigen Angaben planmäßig ihre konzernweiten Absatzmengen, und zwar um 53 Prozent auf 357 (H1 2013: 233) MW.
Während der Absatz von Solarstrommodulen international stark gestiegen ist, lag das Geschäft mit kompletten Systemen insbesondere aufgrund der Schwäche des deutschen Solarmarktes unter Plan. Durch das starke Modulgeschäft konnte die SolarWorld den Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2014 um 13 Prozent auf 228 (H1 2013: 201) Mio. EUR steigern. Das Umsatzniveau lag jedoch aufgrund der Verlagerung im Produktmix leicht unter den Erwartungen des Unternehmens.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im 1. Halbjahr 2014 auf 101 Mio. EUR. Hierin sind eine einmalige, nicht cashwirksame Wertberichtung in Höhe von 36 Mio. EUR, die sich aus der Einigung mit Rohstofflieferanten ergeben hat, sowie die Sondereffekte aus der finanziellen Restrukturierung und der Erstbilanzierung der Vermögenswerte der Bosch Solar Energy AG enthalten. Bereinigt um alle oben genannten Sondereffekte stieg das EBITDA auf 1 (H1 2013: -37) Mio. EUR.

Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg in der ersten Jahreshälfte 2014 auf 81 (H1 2013: -59) Mio. EUR. Ebenfalls bereinigt um die oben genannten Sondereffekte betrug es -19 Mio. EUR.

Zum Quartalsende verfügte der Konzern nach planmäßiger Tilgung der Kredite und Zinszahlung von 34 Mio. EUR über liquide Mittel in Höhe von 159 (31. März 2014: 183) Mio. EUR.

Die SolarWorld AG verfügt über einen hohen Auftragsbestand und verzeichnet einen dynamischen Auftragseingang. Für das Jahr 2014 erwartet der Konzern daher, seine Wachstumsprognose beim Absatz zu erfüllen. Wenn sich der Absatz im 2. Halbjahr 2014 wie im bisherigen Jahresverlauf weiter in Richtung Modulliefergeschäft verschiebt, dann ist es aus heutiger Sicht wahrscheinlich, dass das Ziel, den Konzernumsatz im Jahr 2014 auf mehr als 680 Mio. EUR zu steigern, nicht voll erreicht wird.

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