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© CLW Elektronikproduktion | 11 Juli 2014

Samsung reagiert auf Vorwürfe der Kinderarbeit

Samsung Electronics wird einem Bericht nachgehen, welcher einem Lieferanten in Südchina Kinderarbeit vorwirft.
China Labor Watch erklärte in einem kürzlich veröffentlichten Bericht, dass es bei Dongguan Shinyang Electronic Co Ltd, einem Lieferanten von Handygehäusen und anderen Teilen, Kinderan den Montagelinien arbeiten.

Die Gruppe erklärte, man habe "mindestens fünf Kinderarbeiter" ohne Verträge gefunden. Darüber hinaus bezeichnete CLW Geschäftsführer Li Qiang den Social Responsibility Report von Samsung als bloße Werbung. "Samsung hat seine Energie in die Prüfung und Produktion dieser Berichte gesteckt. Dies ist dazu gedacht, die Investoren zu beruhigen, sie haben aber keinen realen Wert für die Arbeitnehmer."

"Wir untersuchen die neuesten Vorwürfe so schnell wie möglich und werden geeignete Maßnahmen im Einklang mit unserer Politik ergreifen. Alle Fälle von Kinderarbeit bei unserer Lieferanten sollen verhindert werden", schreibt Samsung in einer Antwort auf den CLW-Bericht.

Samsung erklärte, dass man im März 2013 ein "gründliches Audit" bei Dongguan Shinyang durchgeführt habe. Im August 2013 und im Juni 2014 folgten dann Audits eines unabhängigen Unternehmens. Auch in diesen Prüfungen wurden "keine Fälle von Kinderarbeit gefunden".
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Die vollständige Erklärung von Samsung finden Sie hier (auf Englisch).

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