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© werner de coster dreamstime.com Analysen | 17 Januar 2014

Speicherlösungen als Geschäftsmodell

Laut der sechsten Auflage des European PV InstallerMonitors 2013/2014 setzen Installateure zunehmend auf Speicherlösungen als Geschäftsmodell – nur 10 Prozent entscheiden sich dagegen.
Danach ist die Konsolidierungsphase der Photovoltaikbranche weiterhin von einem dichten Wettbewerb unter den Modulherstellern geprägt. Yingli führt derzeit den deutschen Markt bezüglich Verkaufsvolumen an, gefolgt von SolarWorld, aleo solar und Heckert Solar.

„Das Verfolgerfeld darf nicht unterschätzt werden", sagt Angelika Leiss, Projektleiterin der Studie. "Der ein oder andere Modulhersteller konnte auch in 2013 von Marktausstiegen der Konkurrenz profitieren.“

Unangefochtene Nummer 1 in Bezug auf die ungestützte Markenbekanntheit ist SolarWorld. Allgemein hat die Bereitschaft unter Installateuren, einzelne Modulmarken weiter zu empfehlen im Vergleich zum letzten Jahr abgenommen. Die Werte der Bezugsgröße, des sogenannten „Net Promoter Score (NPS)“ liegen – laut den Erhebungen des Markt- und Meinungsforschungsinstituts EuPD Research – zwischen 13 und -44 Prozent.

Im Vergleich zu den vergangenen Studien rückt der Handelsbereich dieses Jahr stärker in den Fokus der Studie. Die PV Großhändler IBC Solar und Energiebau führen das Feld für den Bezug von Modulen und Wechselrichtern an. Aber auch der ein oder andere Elektrogroßhandel, insbesondere die Düsseldorfer Sonepar Deutschland, konnte ihren Kundenstamm in 2013 vergrößern.

40 Prozent der deutschen Installateure sehen das Geschäftsmodell mit Photovoltaik gefährdet, sind aber positiv gestimmt die schwierige Konsolidierungsphase zu überstehen. Die Mehrheit der Installateure stellt sich durch das Angebot an Speicherlösungen breiter auf. Nur 10 Prozent haben sich, nach eigenen Aussagen noch nicht für diese Erweiterung des eigenen Geschäftsfelds entschieden.

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-2