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© heintje joseph lee dreamstime.com Analysen | 13 Januar 2014

Stolperstein in der Wertschöpfungskette

Die aktuelle Hitachi Consulting Umfrage ergab, wegen unterschiedlicher Prioritäten in der Wertschöpfungskette werden Unternehmensziele nicht erreicht.
Für die Studie des weltweit tätigen Management und IT-Beratungsunternehmen haben Unternehmen die Unterschiede zwischen ihrer Geschäftsstrategie und dem operativen Tagesgeschäft in der Wertschöpfungskette analysiert. Die Befragten sind sich von dem durch die Wertschöpfungskette erzeugten Mehrwert durchaus bewusst, doch die Anzahl der bis zu 14 Prioritäten ist zu hoch, um sie alle gleichwertig zu behandeln.

Die in neun europäischen Ländern durchgeführte Umfrage sollte analysieren, wie weit die Managementaktivitäten und die Prioritäten in der Wertschöpfungskette auf das strategische Ziel der Unternehmen ausgerichtet sind. Auf die Frage, die Bedeutung einiger Hebel wie etwa Humankapital, Prozesse, Technologien, Kennzahlen und Standorte – hinsichtlich der Bedeutung für die Erfüllung der Marktanforderungen zu bewerten, waren sich die Befragten über deren großen Einfluss einig. Hinzu kommt, dass die wertschöpfungsrelevanten Prioritäten eine klare, auf die übergreifende Unternehmensstrategie ausgerichtete Hierarchie benötigen.

“Die Managementteams fokussieren sich darauf die Ziele ihrer Wertschöpfungskette zu erreichen", sagt Jesper Jelmteg, Senior Vice President Industrials von Hitachi Consulting. "Dafür müssen sie den erforderlichen Abstand halten, um sich Überblick zu verschaffen, ihre Ziele ausrichten und hierarchisieren und anschließend ihre für die notwendigen Veränderungen geeigneten Ressourcen einsetzen. Systematisch ausgeführt, benötigen Aktivitäten wie die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden, die Optimierung der Standorte und die Entwicklung eines Wertschöpfungskettenmodells, gezielt eingesetzte Ressourcen.”

Aus der Umfrage geht ebenfalls hervor, dass gegenüber einer Situation in der die Strategie, die Prozesse und die Prioritäten der Wertschöpfungskette des Unternehmens bedeutenden Veränderungen unterzogen werden müssen, 72 Prozent der Führungskräfte eingestehen, den erforderlichen Veränderungsgrad nicht genügend zu antizipieren.

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-2