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© fotosonar dreamstime.com Elektronikproduktion | 13 Januar 2014

Siemens und Iberdrola wollen strategische Smart-Grid-Allianz

Die Smart-Grid-Division von Siemens und der spanische Energieversorger Iberdrola wollen ihre Kräfte im Geschäft mit intelligenter Infrastruktur für Energie und Wasser im Nahen Osten bündeln.
Dazu haben beide Seiten eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet, der zufolge die Parteien einen Vertrag über eine strategische Allianz aushandeln wollen. Im Rahmen dieses Bündnisses planen die Partner Smart-Grid-Technologien für Katar und den gesamten Nahen Osten zu entwickeln.

"Durch diese einzigartige Allianz bündeln wir unser Know-how als Technologieführer in der Energieindustrie mit der Erfahrung eines der weltweit bedeutendsten Versorger", sagte Jan Mrosik, CEO der Siemens-Division Smart Grid.

Augustin Delgado, Direktor für Innovation, Umwelt und Qualität bei Iberdrola: "Diese Allianz ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, Smart-Grid-Technologie und Projekte erfolgreich in die Region einzuführen."

Zu den Bereichen, in denen die Partner kooperieren wollen, gehört die Integration von Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind in intelligente Netze. Darüber hinaus beabsichtigen beide Seiten Systeme zu entwickeln, die das Angebot und die Nachfrage nach Energie ausbalancieren sollen (Demand Response Management) und den Endkunden Informationen über ihren Verbrauch zur Verfügung stellen (Smart Metering).

Ein solches Gleichgewicht bewahrt nicht nur die Netzstabilität, sondern trägt auch dazu bei, dass Versorger nicht auf teure Spitzenlastkraftwerke zurückgreifen müssen. Ebenfalls geplant ist eine Kooperation bei der Überwachung des Netzzustandes und der Netzführung. Hier ermöglichen neue Technologien eine verbesserte Integration des Störungsmanagements und eine erweiterte Automatisierung der Verteilernetze. Solche Systeme tragen also ebenfalls dazu bei, dass Versorger ihre Anlagen effizienter und ausfallsicherer betreiben können.

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-2