Anonyme Investorengruppe will BenQ Mobile übernehmen
Eine anonyme Investorengruppe hat sich über einen Anwalt beim Insolvenzverwalter Martin Prager gemeldet und will BenQ Mobile retten. Insgesamt 800 Arbeitsplätze sollen in München und Kamp-Lintfort erhalten bleiben.
Bei der Investorengruppe an soll es sich um eine "strategische Investorengruppe mit persönlichem Hintergrund in den Chefetagen der US-amerikanischen und deutschen Telekommunikations- und IT-Industrie" handeln. Die Gruppe habe bereits am 2. Januar Prager ein Angebot zur Übernahme von BenQ Mobile unterbreitet und will die Entwicklung und Produktion von Handys "nachhaltig" sichern.
Die Investorengruppe wolle ihre "erstklassigen Verbindungen und Funktionen" zur US-Hightech-Branche nutzen, um den US-Vertrieb massiv auszuweiten und eine komplett neue Handy-Marke in den USA aufbauen. Die Investoren würden mit der Übernahme strategische Ziele verfolgen und es handele sich keineswegs um Finanzjongleure aus der Heuschreckenbranche.
Mittlerweile sollen erneut Verhandlungen aufgenommen worden sein. Das Angebot der Investorengruppe enthalte allerdings Bedingungen an die Landesregierungen von Bayern und Nordrhein-Westfalen, die kaum durchsetzbar seien. Darunter eine Bürgschaft der beteiligten Landesregierungen. Nordrhein-Westfalen und Bayern haben sich derweil grundsätzlich offen für staatliche Bürgschaften gezeigt.
Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt (Samstagausgabe) gibt es einen zweiten ernsthaften Interessenten für BenQ Mobile. Dieses Konsortium werde von einem in den USA lebenden Deutschen angeführt.
Hinsichtlich der ebenfalls insolventen Service-Tochter Inservio GmbH in Bocholt scheint sich der dafür zuständige Insolvenzverwalter Michael Pluta mit einem französischen Investor über einen Verkauf weitgehend einig geworden zu sein.
Der Siemens-Konzern hatte sich beim Verkauf seiner Mobilfunksparte an BenQ zur Zahlung von 400 Millionen Euro verpflichtet. Die letzte Rate von 100 Millionen Euro war Ende 2006 fällig, wurde aber bislang nicht an den taiwanesischen Handyhersteller BenQ überwiesen. "Wir haben uns nun im Einvernehmen mit BenQ in Taiwan geeinigt, dass wir die noch ausstehende Summe von 100 Millionen Euro nicht zahlen“, sagte Siemens-Sprecher Marc Langendorf gegenüber der Wirtschaftwoche. Siemens will die Summe zur Finanzierung der Garantieleistungen für Handys nutzen. Bislang wurden alle SiemensBenQ-Handys mit zweijähriger Garantie ausgeliefert. Die so entstandenen Verpflichtungen erfüllte bis zur Insolvenz die BenQ-Mobile-Tochter Inservio. Um den Garantiebetrieb zu sichern, hat Siemens seither 20 Millionen Euro an Inservio gezahlt.
Die Investorengruppe wolle ihre "erstklassigen Verbindungen und Funktionen" zur US-Hightech-Branche nutzen, um den US-Vertrieb massiv auszuweiten und eine komplett neue Handy-Marke in den USA aufbauen. Die Investoren würden mit der Übernahme strategische Ziele verfolgen und es handele sich keineswegs um Finanzjongleure aus der Heuschreckenbranche.
Mittlerweile sollen erneut Verhandlungen aufgenommen worden sein. Das Angebot der Investorengruppe enthalte allerdings Bedingungen an die Landesregierungen von Bayern und Nordrhein-Westfalen, die kaum durchsetzbar seien. Darunter eine Bürgschaft der beteiligten Landesregierungen. Nordrhein-Westfalen und Bayern haben sich derweil grundsätzlich offen für staatliche Bürgschaften gezeigt.
Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt (Samstagausgabe) gibt es einen zweiten ernsthaften Interessenten für BenQ Mobile. Dieses Konsortium werde von einem in den USA lebenden Deutschen angeführt.
Hinsichtlich der ebenfalls insolventen Service-Tochter Inservio GmbH in Bocholt scheint sich der dafür zuständige Insolvenzverwalter Michael Pluta mit einem französischen Investor über einen Verkauf weitgehend einig geworden zu sein.
Der Siemens-Konzern hatte sich beim Verkauf seiner Mobilfunksparte an BenQ zur Zahlung von 400 Millionen Euro verpflichtet. Die letzte Rate von 100 Millionen Euro war Ende 2006 fällig, wurde aber bislang nicht an den taiwanesischen Handyhersteller BenQ überwiesen. "Wir haben uns nun im Einvernehmen mit BenQ in Taiwan geeinigt, dass wir die noch ausstehende Summe von 100 Millionen Euro nicht zahlen“, sagte Siemens-Sprecher Marc Langendorf gegenüber der Wirtschaftwoche. Siemens will die Summe zur Finanzierung der Garantieleistungen für Handys nutzen. Bislang wurden alle SiemensBenQ-Handys mit zweijähriger Garantie ausgeliefert. Die so entstandenen Verpflichtungen erfüllte bis zur Insolvenz die BenQ-Mobile-Tochter Inservio. Um den Garantiebetrieb zu sichern, hat Siemens seither 20 Millionen Euro an Inservio gezahlt.
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