Investoren rangeln um Delphi
Der amerikanische Autozulieferer Delphi ist rund 14 Monate nach seiner Pleite zum umkämpften Übernahmeziel geworden. Highland Capital Management, ein Hedge-Fonds mit Schwerpunkt auf risikoreichen Investments, will durch Investitionen von 4,7 Mrd. USD andere Investoren ausstechen und eine endgültige Sanierung von Delphi erreichen.
Eine Investorengruppe um Cerberus, Appaloosa und andere hatte Investitionen von bis zu 3,4 Mrd. USD angeboten. Highland kontert nun mit einem Angebot von 4,7 Mrd. USD und will damit die anderen Investoren ausstechen. Die Fonds wittern die Chance für einen billigen Einstieg und gehen trotz der im Oktober 2005 angemeldeten Insolvenz von überschaubaren Risiken aus.
Die frühere Tochter von General Motors (GM) kann unter dem Gläubigerschutz von Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts ihre Kosten derzeit effektiv drücken und will im Sommer 2007 die normale Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen.
Die konkurrierenden Investorengruppen sind bereits bei Delphi engagiert - Appaloosa mit neun Prozent als größter und Highland mit knapp neun Prozent als zweitgrößter Aktionär. Delphis Sanierung hängt auch davon ab, ob der Konzernleitung eine Einigung mit der Automobilarbeiter-Gewerkschaft UAW für die rund 34.000 Beschäftigten gelingt.
Die frühere Tochter von General Motors (GM) kann unter dem Gläubigerschutz von Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts ihre Kosten derzeit effektiv drücken und will im Sommer 2007 die normale Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen.
Die konkurrierenden Investorengruppen sind bereits bei Delphi engagiert - Appaloosa mit neun Prozent als größter und Highland mit knapp neun Prozent als zweitgrößter Aktionär. Delphis Sanierung hängt auch davon ab, ob der Konzernleitung eine Einigung mit der Automobilarbeiter-Gewerkschaft UAW für die rund 34.000 Beschäftigten gelingt.
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