Elektronikproduktion | 19 Dezember 2006

Fujitsu Siemens Computers lässt ohne Ausgleich länger arbeiten

Der Computerhersteller Fujitsu Siemens Computers (FSC) hat nach monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall einen Ergänzungstarifvertrag für die Zeit von April 2007 bis März 2010 geschlossen. Kernpunkt ist die Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit von 35 auf 38,5 Stunden ohne Vergütungsausgleich.
Die Vereinbarung wurde im Hinblick auf eine Beschäftigungssicherung an den deutschen Standorten geschlossen. Für die Mitarbeiter besteht ein Wahlrecht zwischen der Erhöhung der Arbeitszeit oder der Verringerung des Entgeltes. Weiter wurden eine Verschiebung künftiger Tariferhöhungen um jeweils sechs Monate sowie die Aussetzung der Einführung von Entgelt-Rahmenabkommen bis 1. April 2010 vereinbart, teilte FSC weiter mit. Im Gegenzug sichert FSC zu, die Gesamtzahl der Beschäftigten bis zum 31. März 2010 bei 4750 Mitarbeitern festzuschreiben. FSC hat in Deutschland derzeit rund 5000 Beschäftigte, 2400 davon in den Werken Augsburg und Sömmerda (Thüringen).

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