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Elektronikproduktion | 18 Dezember 2006

Ganze Branche der LCD-Hersteller im Visier der Kartellwächter

Erst vor kurzem wurden Untersuchungen gegen den LCD-Hersteller LG.Philips LCD wegen möglicher Kartellrechtsverstöße bekannt. Mittlerweile wird gegen rund zehn Unternehmen dieser Branche ermittelt. Preisabsprachen sollen vor allem bei TV- und PC-Produkten getroffen worden sein, um einen weiteren Preisverfall zu stoppen.
Bei den genannten Firmen handelt es sich neben LG.Philips LCD um Samsung Electronics, Sharp, Seiko Epson, Toshiba Matsushita Display Technology, NEC LCD Technologies, Hitachi Displays, IPS Alpha Technology und AU Optronics
Zwar steigen die Umsätze mit LCD-Produkten kontinuierlich, doch leiden viele Hersteller unter sehr geringen Gewinnmargen. LG.Philips LCD hat in den vergangenen beiden Quartalen Verluste in Höhe von jeweils rund 270 Millionen Euro ausgewiesen. Marktführer Samsung verbuchte in diesem Bereich im im dritten Quartal bei Umsätzen von 2,5 Milliarden Euro (plus zwölf Prozent) einen operativen Gewinn von 133 Millionen Euro. Auch die Europäische Union hat mittlerweile Untersuchungen angekündigt.

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