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Elektronikproduktion | 12 Dezember 2006

Geringe Überlebenschancen für Handyhersteller BenQ

Wenn bis zum Jahreswechsel kein Investor gefunden wird, müsse das Unternehmen dicht gemacht werden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Prager am heutigen Montag auf einer Betriebsversammlung in München. Nach Umsatzeinbrüchen rückt die Schließung der deutschen Standorte des Handyherstellers BenQ Mobile näher.
Prager rechnet in diesem Quartal mit einem Umsatz von etwa 50 Millionen Euro, noch Ende September waren ursprünglich 400 Millionen Euro geplant gewesen. Der vorläufige Insolvenzverwalter verhandelt derzeit vor allem mit einem Investor, der an einer Übernahme interessiert ist. Der Interessent hat sich die Bücher von BenQ Mobile bereits angeschaut. Bisher konnte aber noch kein Abschluss erzielt werden.

Die Chancen auf eine Rettung liegen nach seiner Einschätzung bei maximal 50 Prozent. Prager informierte die restlichen 1.100 Beschäftigten daher auch über die Möglichkeiten, ab 1. Januar in eine Auffanggesellschaft zu wechseln.

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