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Elektronikproduktion | 11 Dezember 2006

Motorola überprüft Standort Flensburg

Auf einer Betriebsversammlung des Handyherstellers Motorola kündigte die Geschäftsführung eine Kostenüberprüfung für den Standort Flensburg an. Laut Meinhard Geiken, Geschäftsführer der IG Metall Flensburg, sollen ggf. Tätigkeiten ausgelagert und Angebote von verschiedenen Anbietern eingeholt werden.
Je nach Ergebnis dieser Ausschreibung seien drei Varianten denkbar: "Entweder das gesamte Geschäft geht an einen Anderen über, oder es wird unter einem anderen Namen fortgeführt oder es bleibt wie es ist," so Geiken. Die 1150 Mitarbeiter am Standort sind verunsichert. Die Geschäftsführung dagegen beschwichtigt, dass Kostenüberprüfungen regelmäßig vorgenommen würden und versichert, dass sie für den Standort kämpfen werde, zumal Flensburg gute Ergebnisse einfahre.
Die Flensburger Fertigungsstätte wurde 1998 nach 18-monatiger Bauzeit als modernstes Handy-Werk Europas in Betrieb genommen. In den besten Zeiten waren hier rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Herbst 2003 wurde die Produktion weitgehend nach China verlagert und es gab 600 Entlassungen. Am Standort Flensburg blieben die Bereiche Verpackung und Distribution. Heute zählt das Werk 1150 Beschäftigte sowie zusätzlich 1200 Leiharbeiter.

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-1