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Messtechnik | 06 Dezember 2006

Rohde & Schwarz wächst weltweit dynamisch

Mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erzielte Rohde & Schwarz im Geschäftsjahr 2005/2006 im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von knapp 18 Prozent. Das dynamische Wachstum wurde maßgeblich durch Nordamerika und Asien bestimmt.
Das unabhängige Familienunternehmen hat sein weltweites Service- und Vertriebsnetz in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Über 90 Prozent des Marktes werden mit eigenen Niederlassungen bedient. Neben der Entwicklungszentrale in Deutschland sichern kleinere Entwicklungszentren vor Ort, dass Rohde & Schwarz technologisch weltweit am Puls der Zeit ist. So entwickelt beispielsweise ein Team in China am dortigen Mobilfunkstandard TD-SCDMA mit. Auch in den USA, Großbritannien, Dänemark, Singapur und Korea unterstützen eigene Entwicklungsteams das Entstehen neuer Standards, Produkte und Applikationen.

Als einer der Technologieführer in jedem seiner vier Arbeitsgebiete konnte Rohde & Schwarz seine Marktposition weltweit weiter verbessern. Innovative Produkte sowie das erweiterte Vertriebs- und Entwicklungsnetz zeigten sich als die treibenden Wachstumskräfte für die Regionen Nordamerika und Asien. Von dort gingen auch die maßgeblichen Wachstumsimpulse für das Unternehmen aus.

Mit einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert hat Rohde & Schwarz seine Investitionen für Forschung und Entwicklung deutlich erhöht. Michael Vohrer, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärt die Hintergründe: „Kurze Innovationszyklen sind neben unseren ausgesprochen engen Kundenbeziehungen der zentrale Schlüssel zum Erfolg. So ist es uns gelungen, uns in den Arbeitsgebieten Messtechnik, sichere Kommunikation, Rundfunk sowie Funküberwachung und -ortung weltweit noch besser zu positionieren.“

Durch die fortschreitende Digitalisierung und den Rollout des mobilen TV verbuchte vor allem die Rundfunktechnik steigende Umsätze. Die Messtechnik profitierte von neuen Übertragungsstandards wie WiMAX oder dem Mobilfunkstandard HSPA (High Speed Packet Access), die den Endkunden vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bieten. Ein gestiegenes Bewusstsein für Sicherheit führte in der sicheren Kommunikation sowie in der Funkkommunikation und -ortung zum Ausbau der führenden Marktposition.

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg von 6.400 auf 6.900. Rund 5.000 davon sind in Deutschland beschäftigt. Allein am Standort München hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 150 neue Mitarbeiter eingestellt.

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