ce feiert 30-jähriges Firmenjubiläum und die Rückkehr zu schwarzen Zahlen
Der Bauteiledistributor ce hat die Trendwende geschafft. Nach einem harten Sanierungskurs mit tiefen Einschnitten und einer strategischen Neuausrichtung konnte ce-Alleinvorstand Michael Negel pünktlich zum 30-jährigen Firmenjubiläum und zu seinem 20-jährigen Dienstjubiläum schwarze Zahlen und volle Auftragsbücher melden.
Nach einer harten Restrukturierung und einem Kapitalschnitt hat das Unternehmen nunmehr die Trendwende geschafft. Seit Anfang des Jahres ist ce wieder profitabel. In den ersten drei Quartalen erzielte der Konzern bereits wieder einen kumulierten Jahresüberschuss von 356 Tsd. Euro, die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr wurde angehoben. Angepasst wurde auch das Geschäftsmodell. Die heutige ce versteht sich als 'Electronic Procurement-Dienstleister'. Mit anderen Worten: Das Unternehmen übernimmt als externer Partner der Industrie das Einkaufs-, Lager- und Engpass-Management bei der Beschaffung von Halbleitern und Elektronikkomponenten. Als sichtbares Zeichen des Neuanfangs wurde der Firmenname Anfang des Jahres von 'ce CONSUMER ELECTRONIC' in 'ce GLOBAL SOURCING' geändert.
Die Geschichte des Unternehmens ist untrennbar mit dem Aufstieg der Elektronikindustrie verknüpft. Anfangs hatte sich ce auf die Belieferung der deutschen Industrie mit aktiven und passiven elektronischen Bauelementen spezialisiert. Profitiert hat ce dabei vor allem von Lieferengpässen im zyklischen Halbleiterweltmarkt. Das brachte ce auch den Namen 'Feuerwehr der Industrie' ein. Gegründet wurde das Unternehmen am 2. November 1976 mit einem Startkapital von 5.000 DM von Erich Lejeune und seinem Partner Herbert Graus. 1998 erfolgte der Börsengang am 'Neuen Markt'. Die Emission war 130-fach überzeichnet. Auf dem Hochpunkt des Börsen-Booms wurde ce an der Börse mit über 1 Mrd. Euro bewertet, eine Aktie kostete in der Spitze fast 1.000 DM. Die anschließende Konsolidierung der Börsen erfasste auch die Halbleiterindustrie und damit auch ce. Die mit großem Erfolg vollzogene Anpassung des Geschäftsmodells ermöglicht einen deutlich stabileren Geschäftsverlauf als das reine Chip-Brokerage. ce verfügt über sehr gute Kundenreferenzen und arbeitet auf der Beschaffungsseite mit mehr als 8.000 Lieferanten zusammen.
Die Geschichte des Unternehmens ist untrennbar mit dem Aufstieg der Elektronikindustrie verknüpft. Anfangs hatte sich ce auf die Belieferung der deutschen Industrie mit aktiven und passiven elektronischen Bauelementen spezialisiert. Profitiert hat ce dabei vor allem von Lieferengpässen im zyklischen Halbleiterweltmarkt. Das brachte ce auch den Namen 'Feuerwehr der Industrie' ein. Gegründet wurde das Unternehmen am 2. November 1976 mit einem Startkapital von 5.000 DM von Erich Lejeune und seinem Partner Herbert Graus. 1998 erfolgte der Börsengang am 'Neuen Markt'. Die Emission war 130-fach überzeichnet. Auf dem Hochpunkt des Börsen-Booms wurde ce an der Börse mit über 1 Mrd. Euro bewertet, eine Aktie kostete in der Spitze fast 1.000 DM. Die anschließende Konsolidierung der Börsen erfasste auch die Halbleiterindustrie und damit auch ce. Die mit großem Erfolg vollzogene Anpassung des Geschäftsmodells ermöglicht einen deutlich stabileren Geschäftsverlauf als das reine Chip-Brokerage. ce verfügt über sehr gute Kundenreferenzen und arbeitet auf der Beschaffungsseite mit mehr als 8.000 Lieferanten zusammen.
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