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Allgemein | 20 November 2006

Gute Aussichten für die Mikrosystemtechnik

Die Mikrosystemtechnik gehört mittlerweile in vielen Produkten zu einem der wichtigsten Innovationsträger und erobert sich zudem immer neue Märkte.
Laut Prof. Stephanus Büttgenbach dringt die Mikrosystemtechnik zunehmend in Consumer- und medizintechnische Anwendungen vor. Wurden Druck- und Inertialsensoren bisher vorwiegend in der Automobiltechnik eingesetzt, so sind sie nun auch vermehrt in Consumer-Geräten, wie im elektronischen Kompass, in Beschleunigungssensoren für die Bildstabilisierung oder als Unterstützung für das GPS-System, zu finden. Künftig sollen laut Prof. Stephanus Büttgenbach, Leiter des Instituts für Mikrotechnik an der TU Braunschweig und Vorsitzender der GMM, auch die Medizintechnik und energieautarke Sensornetzwerk hinzukommen.
"Heute schon verrichten würfelzuckergroße Systeme als Reifendruckmesser ihre Dienste, in denen Controller, Sensor, Datenaufbereitung und HF-Teil untergebracht sind und die ihre Energie aus der Umgebung beziehen. Ganz neue Möglichkeiten eröffnen High Aspect Ratio Microsystem Technologien, die es erlauben, sehr tiefe Strukturen auf Basis UV-empfindlichen Resists zu fertigen", so Büttgenbach.

Prof. Büttgenbach sieht in der seit 10 Jahren bestehenden Gesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (GMM) die Plattform für die Ingenieure der Mikrosystem- und Nanotechnologien. Die GMM hat es sich insbesondere zur Aufgabe gemacht, der Öffentlichkeit und staatlichen Institutionen den Nutzen und die positiven ökonomischen Auswirkungen der Technologien deutlich zu machen.

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