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Allgemein | 16 November 2006

Industrie- und Automobil-Elektronik als Wachstumstreiber

Laut dem ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems dominiert die Automobil-Elektronik im laufenden Jahr auf dem inländischen Markt mit einem Umsatz von gut sechs Mrd. Euro (plus 8,6 Prozent) den Bauelemente-Markt. Es folgten die Datentechnik mit 3,7 Mrd. Euro (minus 16 Prozent) und Industrie-Elektronik mit 3,3 Mrd. Euro (plus 11 Prozent).
Die Industrie-Elektronik hat die Telekommunikation inzwischen von Platz drei verdrängt. Dieser rückläufige Trend sei im Wesentlichen auf Produktionsverlagerungen der Hersteller von Mobiltelefonen nach Osteuropa und die jüngste Insolvenz eines Mobilfunkherstellers im Inland zurückzuführen.

Nach den Prognosen des ZVEI werden im kommenden Jahr alle Zweige - mit Ausnahme der Telekommunikation - mit einem Plus abschließen können. Automobil-Elektronik (6,8 Mrd. Euro), Datentechnik (4,1 Mrd. Euro) und die Industrie-Elektronik (3,5 Mrd. Euro) würden ihre Anteile am Gesamtmarkt der Bauelemente zu Lasten der Telekommunikation weiter steigern.

Im Automobil-Bereich profitiere die Branche von der zunehmenden Elektronifizierung im Motormanagement und bei der Beleuchtung. Der Bereich der ‚Optos', wie LED, werde im Jahr 2007 stark steigen. Wachstumsbereiche seien hier neue Applikationen wie das Tagfahrlicht und Innovationen bei Bremslichtern und Blinkern. Hier wird auch in den kommenden Jahren ein anhaltend stark wachsender Markt erwartet.

Bei Halbleitern legt der Bereich Automobil-Elektronik laut ZVEI im laufenden Jahr zweistellig zu. Auch bei passiven Bauteilen führe die steigende Nachfrage beispielsweise nach Piezo-Bauelementen für die Dieseleinspritzung im Auto zu positiven Effekten. Bei elektromechanischen Bauelementen wird die Automobil-Elektronik 2006 um 3,3 Prozent wachsen. Hier liegt der Anteil der Automobilindustrie am Umsatz seit Jahren stabil über 40 Prozent.

Im Leiterplattenmarkt wird ein Drittel des Umsatzes in diesem Segment inzwischen in der Automobil-Elektronik erzielt. Dabei werden in der Automobilelektronik überwiegend integrierte Schichtschaltungen als Träger für elektronische Bauelemente eingesetzt. Der Anteil im Bereich Automobil betrage mittlerweile über 86 Prozent und steige sogar noch an. Mit Umsatzsteigerungen von 2,7 Prozent auf 638 Mio. Euro im laufenden Jahr und drei Prozent im kommenden Jahr wird gerechnet. Diese Entwicklung sei auf die immer weiter steigende Zahl von Aggregaten im Motorraum zurückzuführen.

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