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Allgemein | 10 November 2006

Regensburg will Sensorik-Hauptstadt Deutschlands werden

Mit drei leistungsstarken Fertigungsstätten und über 1000 Arbeitsplätzen ist das ostbayerische Regensburg schon heute ein wichtiger Standort im Sensorik-Bereich. Nach den Plänen der Stadtentwickler soll Regensburg nun bis zum Jahr 2010 die Sensorik-Hauptstadt Deutschlands werden.
Hierzu wurde ein enges Netzwerk zwischen weltweit operierenden Unternehmen, Behörden und Hochschulen geschaffen. Noch vor drei Jahren hatten die Sensorikingenieure der in Regensburg ansässigen Unternehmen, u.a. Siemens, Osram und Infineon, so gut wie keinen Kontakt zueinander. „Es wurde einfach parallel geforscht, ohne Synergien zu nutzen“, erinnert sich Toni Lautenschläger, Diplomphysiker beim Regensburger Amt für Wirtschaftsförderung. Er koordiniert die Kommunikation zwischen den Unternehmen.
Begonnen hatte alles mit einem Förderprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums für den Aufbau einer beispielhaften, strategischen Partnerschaft zwischen Unternehmen und Kommunen.
An der Regensburger Universität und der örtlichen Fachhochschule mittlerweile eigene Sensorik-Lehrstühle entstanden. Zudem wurden Spitzenforscher umworben und viele folgten dem Ruf in die Römerstadt. Bei regelmäßigen gemeinsamen Meetings tauschen die Sensorikexperten heute ihre Erfahrungen aus.
Bereits heute nimmt Deutschland eine Spitzenposition im Sensorikmarkt ein. Jeder dritte Sensor kommt mittlerweile aus Deutschland.

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