Markt für Elektromedizinische Geräte bleibt 2006 auf stabilem Niveau
Nach Informationen des ZVEI verzeichnete die elektromedizinische Industrie im ersten Halbjahr 2006 einen leichten Umsatzrückgang im deutschen Markt. Dennoch erwarten die Unternehmen im Inlandsgeschäft einen Jahresumsatz auf Höhe des Vorjahresergebnisses von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro.
Die Branche beziehe ihre Dynamik aber weiterhin vor allem aus dem überdurchschnittlich erfolgreichen Auslandsgeschäft. Hier werden ca. 1,8 Milliarden Euro Umsatz erwartet.
2005 waren laut ZVEI in der gesamten medizintechnischen Industrie in Deutschland knapp 87.000 Menschen beschäftigt, davon ca. 24.000 in der elektromedizinischen Industrie. Zuletzt konnte die Branche jährliche Beschäftigungszuwächse von rund zehn Prozent vermelden. Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands, schätzt, dass die Nachfrage der deutschen Hersteller elektromedizinischer Technik nach gut ausgebildeten Fachkräften weiter steigen wird.
Bei Großgeräten der Bildgebung, wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen, und im Bereich der konventionellen Röntgentechnik seien die Umsätze im ersten Halbjahr 2006 auf dem Inlandsmarkt zwischen fünf und zehn Prozent gesunken. Dies stehe im Zusammenhang mit sinkenden Budgetmitteln für öffentliche Kliniken. Im Bereich der Ultraschalldiagnostik wurde laut ZVEI dagegen ein Umsatzplus von rund acht Prozent erzielt. Besonders niedergelassene Ärzte investierten zuletzt wieder mehr in dieses vielseitige Diagnoseverfahren. In anderen Gebieten, wie der Patientenüberwachung, der Anästhesie und diversen therapeutischen Anwendungsfeldern seien in Deutschland gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres keine starken Veränderungen beim Umsatz zu erkennen.
Erste Daten aus der aktuellen Auftragslage lassen zum Jahresende aber gerade im Bereich der Bildgebenden Verfahren eine Belebung des Geschäfts erwarten. Ein Grund hierfür könnte nach Ansicht der Branchenexperten ein Vorzieheffekt aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer im kommenden Jahr sein.
Das Ausfuhr-Einfuhr-Verhältnis für medizintechnische Güter ist in Deutschland nach ZVEI-Angaben mit 1,5 deutlich höher als in den wichtigsten Konkurrenzländern USA und Japan. Die Ausfuhr aus Deutschland, die im Schnitt 60 Prozent des Gesamtumsatzes deutscher Hersteller ausmacht, entwickelte sich mit zehn bis zwölf Prozent Wachstum in den letzen fünf Jahren dynamischer als in den genannten Vergleichsländern. Dies zeige, dass Deutschland weiterhin ein wettbewerbsfähiger Standort für die Entwicklung und Fertigung von Medizintechnik ist. Hauptabsatzregionen sind die erweiterte Europäische Union (EU 25) mit einem Export-Anteil von rund 40 Prozent der Umsätze sowie die USA mit knapp 25 Prozent.
2005 waren laut ZVEI in der gesamten medizintechnischen Industrie in Deutschland knapp 87.000 Menschen beschäftigt, davon ca. 24.000 in der elektromedizinischen Industrie. Zuletzt konnte die Branche jährliche Beschäftigungszuwächse von rund zehn Prozent vermelden. Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands, schätzt, dass die Nachfrage der deutschen Hersteller elektromedizinischer Technik nach gut ausgebildeten Fachkräften weiter steigen wird.
Bei Großgeräten der Bildgebung, wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen, und im Bereich der konventionellen Röntgentechnik seien die Umsätze im ersten Halbjahr 2006 auf dem Inlandsmarkt zwischen fünf und zehn Prozent gesunken. Dies stehe im Zusammenhang mit sinkenden Budgetmitteln für öffentliche Kliniken. Im Bereich der Ultraschalldiagnostik wurde laut ZVEI dagegen ein Umsatzplus von rund acht Prozent erzielt. Besonders niedergelassene Ärzte investierten zuletzt wieder mehr in dieses vielseitige Diagnoseverfahren. In anderen Gebieten, wie der Patientenüberwachung, der Anästhesie und diversen therapeutischen Anwendungsfeldern seien in Deutschland gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres keine starken Veränderungen beim Umsatz zu erkennen.
Erste Daten aus der aktuellen Auftragslage lassen zum Jahresende aber gerade im Bereich der Bildgebenden Verfahren eine Belebung des Geschäfts erwarten. Ein Grund hierfür könnte nach Ansicht der Branchenexperten ein Vorzieheffekt aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer im kommenden Jahr sein.
Das Ausfuhr-Einfuhr-Verhältnis für medizintechnische Güter ist in Deutschland nach ZVEI-Angaben mit 1,5 deutlich höher als in den wichtigsten Konkurrenzländern USA und Japan. Die Ausfuhr aus Deutschland, die im Schnitt 60 Prozent des Gesamtumsatzes deutscher Hersteller ausmacht, entwickelte sich mit zehn bis zwölf Prozent Wachstum in den letzen fünf Jahren dynamischer als in den genannten Vergleichsländern. Dies zeige, dass Deutschland weiterhin ein wettbewerbsfähiger Standort für die Entwicklung und Fertigung von Medizintechnik ist. Hauptabsatzregionen sind die erweiterte Europäische Union (EU 25) mit einem Export-Anteil von rund 40 Prozent der Umsätze sowie die USA mit knapp 25 Prozent.
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