SEMI: Zukunft der Photovoltaik-Industrie liegt in Effizienzsteigerung und Kostensenkung
Europäische Hersteller wollen sich mit Innovationen und schlanken Kostenstrukturen am Markt behaupten. Die SEMI PV Group Europe veranstaltet vom 25. – 27. März 2012 das 6. Fab Managers Forum der Photovoltaik-Industrie.
Das Forum zählt europaweit zu den wichtigsten Veranstaltungen für Lieferanten und Produzenten der Solarindustrie. Im Mittelpunkt stehen die zukunftsweisenden Themen der Branche, wie z. B. neue Herstellungsmaterialien und –prozesse sowie Ideen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung.
Produktionskapazität ist derzeit doppelt so hoch wie die Nachfrage
Die europäische Photovoltaik-Industrie ist innovativ und gibt seit Jahren den Takt für den Einsatz neuartiger Materialien oder die Entwicklung neuer Herstellungsmethoden vor. Trotz verschlechterter politischer Rahmenbedingungen und anhaltendem Wettbewerbsdruck vor allem aus Asien haben sich die Unternehmen am Markt behauptet. Führende Analysten stellen derzeit deutliche Überkapazitäten im Markt fest. Henning Wicht, Director und Principal Analyst Photovoltaics bei IHS iSuppli, der zugleich Sprecher beim 6. Fab Managers Forum sein wird, beschreibt die aktuelle Lage: „Die Produktionskapazität ist derzeit doppelt so hoch wie die Nachfrage. Daraus können sich für einige Unternehmen noch Schwierigkeiten ergeben. Maßgeblich wird sein, ob es den Unternehmen gelingt, ihre Kostenstrukturen zu optimieren, die Anlagen auszulasten und damit die Stückkosten zu senken.“
Preise weiter unter Druck
Für 2012 erwarten Analysten eine leicht sinkende Nachfrage nach Solaranlagen. Henning Wicht: „In ganz Europa rechnen wir mit 10 bis 13 Gigawatt. Wachsende Märkte sind die USA mit rund 3 Gigawatt und China, das ebenfalls 3 bis 4 Gigawatt installieren wird.“
Die Preise für Module und Komponenten werden weiter unter Druck stehen. Denn auch 2012 ist PV Strom meist noch teurer als Wind oder fossile/nukleare Stromerzeugung“, betont der Director und Principal Analyst Photovoltaik von IHS iSuppli.
Europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen führend
Sinkende Modulpreise sind jedoch nicht alleine ausschlaggebend. Durch den Einsatz neuartiger Materialen lassen sich ebenso positive Kosteneffekte erzielen wie Effizienzsteigerungen erreichen. Dünnschichtverfahren und der Einsatz von Folien und Kunststoffen ermöglichen neue Fertigungsprozesse und öffnen neue Wege zur Erhöhung des Energieertrags. In diesen Bereichen sind europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen führend. Somit liefert die europäische PV-Industrie derzeit die Premiumprodukte für die Kunden.
Das 6. Photovoltaik Fab Managers Forum richtet sich an Führungskräfte und Entscheider der Photovoltaik-Industrie ebenso wie an Wissenschaftler und Experten von Forschungseinrichtungen und Universitäten. Es findet vom 25. – 27. März im Hotel Kempinski Bristol in Berlin statt.
Produktionskapazität ist derzeit doppelt so hoch wie die Nachfrage
Die europäische Photovoltaik-Industrie ist innovativ und gibt seit Jahren den Takt für den Einsatz neuartiger Materialien oder die Entwicklung neuer Herstellungsmethoden vor. Trotz verschlechterter politischer Rahmenbedingungen und anhaltendem Wettbewerbsdruck vor allem aus Asien haben sich die Unternehmen am Markt behauptet. Führende Analysten stellen derzeit deutliche Überkapazitäten im Markt fest. Henning Wicht, Director und Principal Analyst Photovoltaics bei IHS iSuppli, der zugleich Sprecher beim 6. Fab Managers Forum sein wird, beschreibt die aktuelle Lage: „Die Produktionskapazität ist derzeit doppelt so hoch wie die Nachfrage. Daraus können sich für einige Unternehmen noch Schwierigkeiten ergeben. Maßgeblich wird sein, ob es den Unternehmen gelingt, ihre Kostenstrukturen zu optimieren, die Anlagen auszulasten und damit die Stückkosten zu senken.“
Preise weiter unter Druck
Für 2012 erwarten Analysten eine leicht sinkende Nachfrage nach Solaranlagen. Henning Wicht: „In ganz Europa rechnen wir mit 10 bis 13 Gigawatt. Wachsende Märkte sind die USA mit rund 3 Gigawatt und China, das ebenfalls 3 bis 4 Gigawatt installieren wird.“
Die Preise für Module und Komponenten werden weiter unter Druck stehen. Denn auch 2012 ist PV Strom meist noch teurer als Wind oder fossile/nukleare Stromerzeugung“, betont der Director und Principal Analyst Photovoltaik von IHS iSuppli.
Europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen führend
Sinkende Modulpreise sind jedoch nicht alleine ausschlaggebend. Durch den Einsatz neuartiger Materialen lassen sich ebenso positive Kosteneffekte erzielen wie Effizienzsteigerungen erreichen. Dünnschichtverfahren und der Einsatz von Folien und Kunststoffen ermöglichen neue Fertigungsprozesse und öffnen neue Wege zur Erhöhung des Energieertrags. In diesen Bereichen sind europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen führend. Somit liefert die europäische PV-Industrie derzeit die Premiumprodukte für die Kunden.
Das 6. Photovoltaik Fab Managers Forum richtet sich an Führungskräfte und Entscheider der Photovoltaik-Industrie ebenso wie an Wissenschaftler und Experten von Forschungseinrichtungen und Universitäten. Es findet vom 25. – 27. März im Hotel Kempinski Bristol in Berlin statt.
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