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Linear übernimmt Dust Networks

Linear Technology gibt die Übernahme von Dust Networks, Inc. – einem Anbie­ter von stromsparender Techno­logie für die Funksensor-Vernetzung (WSN) mit Sitz in Hayward (CA) – bekannt.

05. Januar 2012, 09:10
Erik Soule, Vice President of Signal Conditioning and High Frequency Products bei Linear Technology, erläuterte: "Dust Networks bieten die Funk­techno­logie mit dem gerings­ten Energiebedarf und die voll­ständigste Vernetzungs­soft­ware für den Aufbau von indus­trietauglichen Funksensor-Netz­werken. In Ver­bin­dung mit Linears stromsparenden Präzi­sions-Sensor­schnitt­stellen­produkten und Techno­logie für batte­rieloses Energy Harvesting können wir jetzt die leistungs­fähigsten Fernüberwachungs­lösungen der Welt anbieten."

Joy Weiss, President von Dust Networks, kommentierte: "Dust Networks und Linear passen hervor­ragend zueinander. Unsere Produkte und Kunden haben sich schon bisher bestens ergänzt. Durch Linears globale Vertriebs­orga­ni­sa­tion sind wir jetzt ganz vorne mit dabei und können Sensoren in noch größerem Maßstab draht­los vernetzen."

Der Begriff "Smart Dust", "intel­li­genter Staub", stammt von Dr. Kris Pister, Gründer und Cheftechnologe bei Dust Networks, und steht für eine einfache Methode zur Anwen­dung intel­li­genter Funksensoren. Dust Networks spielte mit seinen SmartMesh®-Netz­werken eine Vorreiterrolle.

Diese Netz­werke bestehen aus einem sich selbst formierenden Netz aus Knoten oder "Motes", die Daten erfas­sen und weiterleiten, und einem Netzwerkmanager, der die Netz­werk­leis­tung überwacht und verwaltet und Daten an die Host-Anwen­dung sendet. Diese Techno­logie ist heute die Basis für diverse zukunftsträchtige Netz­werk­stan­dards. Dust Networks’ Techno­logie ist gekenn­zeich­net durch die Kombi­na­tion aus geringem Energie­bedarf, Stan­dard-basierter Funkt­techno­logie, Zeitdiversität, Frequenzdiversität und Raum­diversität.

Diese Merkmale gewähr­leisten Zuver­läs­sig­keit, Skalierbarkeit, Stromnetz­unab­hängigkeit und einfache Hand­habung. Alle Motes in einem SmartMesh-Netz­werk – auch die Routing Nodes – sind so aus­ge­legt, dass sie mit einer Batte­rieladung jahrelang laufen. Dadurch ist es möglich, Sensoren exakt dort anzubringen, wo sie hingehören, und sie kosten­günstig zu instal­lie­ren, indem man sie einfach irgendwo “draufpappt”.

Einzel­heiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Die Übernahme verur­sacht gewisse Transaktionskosten. Ansonsten wird sich Dusts Ergebnisbeitrag auf kurze Sicht nur unerheblich auf Linears Bilanz auswirken.

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