Elektronikproduktion | 29 September 2011

Motorola entwickelt eigenen LTE-Chip für Droid Bionic

Vor wenigen Wochen erschien das mit Spannung erwartete Motorola Droid Bionic. ABI Research hat dieses Gerät bis auf die Komponentenebene zerlegt, analysiert und getestet. Das Fazit?
Der zweitschnellste – bis heute getestete - Applikations-Prozessor, ein von Motorola eigens entwickelter LTE-Chip, eine CDMA-Komponente von Qualcomm und einige neue HF-Komponenten, zusammen mit einer Filter-Technologie von vor einem Jahrzehnt.

Laut James Mielke, Vice President of Engineering bei ABI Research, habe Motorola einige der neuesten Technologien, sowohl mit Standardkomponenten, als auch mit einigen neuen Komponenten gemischt, welche in Handys seit Jahren nicht mehr zu finden sind. Eines der neueren Komponenten - OMAP4430 - erzielte zwar gute Werte in den Leistungstests, kann die Bestenlisten jedoch nicht anführen.

Wesentliche Änderungen sind:

• LTE-Modem - von Motorola entwickelt

• Ein neuer LTE-Transceiver von Intel (Infineon)

• Eine interessante RF-Konfiguration, die mehr als den angekündigten CDMA / LTE-support unterstützt

• Übergang vom Nvidia Tegra II zum OMAP4430 Applikationsprozessor.

Motorolas Konzept, neue Technologien durch die Integration neuer Komponenten mit zuvor getesteten Technologien zu präsentieren, war clever. Man kann nun leicht erahnen, was die Verzögerungen bei der Markteinführung verursacht hat, resümiert James Mielke.

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2017.08.22 10:36 V8.6.0-2