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Leiterplatten | 17 Oktober 2006

Umsätze der Leiterplattenhersteller im Juli außergewöhnlich hoch

Die Umsätze der Leiterplattenhersteller lagen im Juli 2006 über dem Spitzenjahr 2000 und deutlich über den langjährigen Vergleichswerten.
Das berichten der Verband der Leiterplattenindustrie (VdL) und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems. Im Vergleich zum Juli 2005 wurde ein Umsatzplus von 17 Prozent erreicht. In den ersten 7 Monaten des laufenden Jahres wurden elf Prozent mehr als im Vorjahr umgesetzt.

Der Auftragseingang ist in dieser Branche im Juli normalerweise eher schwach. 2006 verzeichneten die Hersteller in diesem Monat aber, nach März, den bislang zweitstärksten Bestelleingang. Auch die weiteren Vergleichswerte sind aus Sicht der Branchenverbände außergewöhnlich: Die Auftragseingänge lagen 16 Prozent über dem Vormonat und waren in den ersten sieben Monaten insgesamt 24 Prozent höher als im Vorjahr. Gegenüber Juli 2005 betrug der Zuwachs fast 32 Prozent. Die starke Nachfrage - insbesondere im Konsumbereich (PCs, Handys, Digitalkameras, etc.) - war trotz steigender Rohstoffpreise ungebrochen.

Die Book-to-Bill Ratio, als Indikator für den mittelfristigen Trend, erreichte 1,16 und sei in dieser Höhe im Juli noch nicht beobachtet worden. Bemerkenswert war laut VdL und ZVEI auch das hohe Niveau der Bestelleingänge und Umsätze.

Die Mitarbeiterzahl stieg im Juli saisonbedingt an. Es wurden verstärkt Aushilfskräfte mit befristeten Verträgen eingestellt. Dies sei nach Angaben der Branchenverbände erforderlich gewesen, weil die starke Nachfrage eine Reduzierung der Produktion während der Urlaubszeit nicht zuließ.

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