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Allgemein | 17 Oktober 2006

Verkauf von Siemens SBS ist vom Tisch

Nach monatelangem Hin und Her ist die Zukunft der Siemens-Tochter SBS endlich klar. Die Siemens AG behält den IT-Dienstleister und fasst ihn mit vier bisher eigenständigen Tochterunternehmen zusammen.
Ab Januar 2007 sollen die weltweiten Aktivitäten IT-Lösungen, IT-Services und Software-Kompetenzen im Münchner Unternehmen zum Bereich "Siemens IT Solutions and Services" (SIS) zusammengeschlossen werden.
"Mit der strategischen Neuausrichtung des Bereichs, die wir seit mehreren Monaten vorbereiten, werden sowohl unsere externen Kunden als auch der Siemens-Konzern noch besser bedient", sagt Klaus Kleinfeld, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.
Kleinfeld hält allerdings weiter an dem operativen Margenziel von SBS fest. "Wir versprechen uns sogar einen deutlich stärkeren Auftritt im Markt." Er gehe nicht davon aus, dass es aufgrund der strategischen Neuausrichtung zu Restrukturierungskosten kommen wird.
Laut Unternehmensangaben wird die neue Sparte SIS rund fünf Milliarden Euro Umsatz und etwa 43.000 Mitarbeiter haben. Das laufende Turnaround-Programm des Bereichs, mit dem bis Frühjahr 2007 die Kosten um 1,5 Milliarden Euro reduziert werden sollen, wird weitergeführt.

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