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Komponenten | 01 September 2010

EUR 1,8M für 512 ehemalige Beschäftigte von NXP

Die Europäische Kommission hat heute einen Antrag der Niederlande auf Hilfe aus dem EU-Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) genehmigt.
Der Antrag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. Wird ihm stattgegeben, dann werden die beantragten EUR 1'809'434 dabei helfen, 512 Arbeitskräfte, die von NXP Semiconductors Netherlands BV entlassen wurden, wieder in Lohn und Brot zu bringen.

"Der Halbleitermarkt, der besonders sensibel auf Änderungen des Wirtschaftswachstums reagiert, wurde von den Veränderungen im Welthandelsgefüge und von der Finanz- und Wirtschaftskrise hart getroffen", erklärte László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration. Er fügte hinzu: "Die Unterstützung durch den EGF soll dazu beitragen, dass die entlassenen Arbeitskräfte so rasch wie möglich neue Arbeit finden."

Der niederländische Antrag bezieht sich auf 590 Entlassungen bei NXP Semiconductors Netherlands BV. Die Entlassungen waren eine Folge der Veränderungen im Welthandelsgefüge: Europas Marktanteil verringerte sich von 14,9% im Jahr 2005 auf 11,2% im Jahr 2009, während die wichtigsten Akteure in Asien den ihrigen von 39,7% im Jahr 2005 auf 43,3% im Jahr 2009 steigern konnten.

Die meisten Entlassungen bei NXP erfolgten in Nijmegen, und da es in der Region kaum Beschäftigungsmöglichkeiten in ähnlichen Unternehmen gibt, ist die Lage für die betroffenen Arbeitskräfte mit ihrer Arbeitserfahrung in einem hochspezialisierten Fertigungsbetrieb besonders problematisch.

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