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Komponenten | 01 April 2010

Qualitätssicherung für Komponenten

<em>Achtung Aprilscherz:</em> Die Qualität der meisten gefälschten Komponenten ist extrem schlecht, was oft auf die ‚Produktionsumstände’ zurückzuführen ist. Dies soll nun durch eine Zertifizierung geändert werden.
In einem ersten Schritt sollen die—zumeist in Südostasien ansässigen—Pirathändler nach ISO-Standard zertifiziert werden. „Jetzt, wo wir eine vollständige Rückverfolgbarkeit garantieren können, wird es sehr viel leichter die Qualität von gefälschten oder recycelten Komponenten oder Chips zu erhöhen. Das ist jedoch nur ein erster Schritt in die richtige Richtung“, erläuterte Kevin Wang, Vorsitzender der International Association for False Components in einem Gespräch mit Evertiq.

„Nachdem bereits alle unsere Mitglieder—bisher leider nur Vertriebshändler—zertifiziert sind, sollen bis zum Sommer auch die ersten Hersteller folgen“, erklärte Herr Wang weiter.

Wie Evertiq bereits früher berichtete, stellen recycelte, unmarkierte oder auch pirat-kopierte Komponenten ein großes Problem dar und richten jährlich einen wirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe an. Probleme entstehen dabei jedoch nicht nur für die Hersteller von Komponenten oder Halbleitern selbst, sondern vermehrt auch für das verarbeitende Gewerbe—hier speziell die EMS- und ODM-Unternehmen.

Mit der Zertifizierung soll dieses Problem nun gelöst werden. Die Komponenten können dann ab Sommer 2010 mit dem Label „Falschheitsgarantie“ versehen und auf dem Markt vertrieben werden.

Das Bild dient nur zu Illustrationszwecken und ist nicht Teil des Artikels.

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2017.11.14 20:30 V8.8.9-2