Anzeige
Anzeige
Komponenten | 29 April 2009

Elmos: starker Umsatzrückgang im 1Q

ELMOS hat im 1. Quartal 2009 einen starken Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Der Umsatz entspricht mit minus 48,9% gegen Q1 2008 oder 22,6 Mio. Euro (Q1 2008: 44,2 Mio. Euro) den Erwartungen und ist das Resultat aus der weiterhin weltweit schwachen Automobilnachfrage sowie dem Bestandsabbau in der Lieferkette.
ELMOS konnte anders als die meisten anderen Branchenteilnehmer im vierten Quartal 2008 aufgrund der Bestellvorlaufzeiten einen zum dritten Quartal 2008 vergleichbaren Umsatz erzielen. Dies erklärt zusätzlich den relativ starken prozentualen Rückgang im ersten Quartal 2009.

Das Bruttoergebnis fiel um 75,3% auf 4,7 Mio. Euro (Q1 2008: 18,9 Mio. Euro). Die Bruttomarge betrug damit 20,7% (Q1 2008: 42,8%). Trotz des hohen Fixkostenanteils der Halbleiterproduktion konnten im ersten Quartal 2009 die Herstellkosten bereits reduziert werden, so dass sich das Bruttoergebnis bei einem Umsatzrückgang um 21,6 Mio. Euro unterproportional um 14,2 Mio. Euro verringerte. Der Rückgang des EBIT auf –8,9 Mio. Euro zeigt weitere Einsparungen in den Funktionskosten. Der Quartalsverlust betrug –6,1 Mio. Euro (Q1 2008: Überschuss von 2,8 Mio. Euro).

„Die weltweite Nachfrage nach Neuwagen bleibt trotz einzelner Aktionen in verschiedenen Ländern schwach. Eine zuverlässige Prognose für die zweite Jahreshälfte ist momentan noch nicht möglich, allerdings sind erste Anzeichen für eine Bodenbildung im Markt vorhanden“, sagt Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender der ELMOS. Die bereits im Herbst 2008 eingeführten Sparmaßnahmen zeigen im Verlauf von Q1 2009 erste Erfolge. Durch die umfangreichen Maßnahmen werden in 2009 Einsparungen in Höhe von deutlich mehr als 10 Mio. Euro erzielt.

Die liquiden Mittel sind nahezu unverändert (31.3.2009: 42,0 Mio. Euro vs. 31.12.2008: 42,5 Mio. Euro). Auch die Eigenkapitalquote ist mit 69,3% weiterhin auf einem hohen Niveau (31.12.2008: 68,5%). Zudem konnte ELMOS trotz des negativen Ergebnisses und der stark rückläufigen Umsatzerlöse einen positiven operativen Cash Flow von 0,7 Mio. Euro erwirtschaften (Q1 2008: 0,4 Mio. Euro). Auch der Free Cash Flow konnte aufgrund der geringeren Investitionen stark verbessert werden (Q1 2009: -1,0 Mio. Euro vs. Q1 2008: -6,6 Mio. Euro).

„Der Erhalt unserer Bilanzstärke und Liquidität sind in diesem schwierigen Umfeld weiterhin vorrangige Ziele“, so Mindl. „Dies ermöglicht uns, mit weiterhin hohem Engagement in unsere Zukunftsprojekte zu investieren. Zahlreiche Neuprojekte bestätigen uns in unserer Produkt- und Marktoffensive.“

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2017.08.13 16:10 V8.5.9-1