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Embedded | 27 April 2009

Kontron: Auftragseingang von €123,3 Mio. übersteigt Umsatz im 1Q

Kontron hat trotz der sich weiter verschärfenden weltweiten Wirtschaftskrise auch im 1Q des Geschäftsjahres 2009 ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und mit einem Umsatz von €106,6 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum (€105,9 Mio.) ein leichtes Plus erreicht.
Die robuste Geschäftsentwicklung der Kontron in der aktuellen Konjunkturkrise wird verdeutlicht durch den dank des guten Auftragseingangs im 1Q auf €306,3 Mio. gestiegenen Auftragsbestands (gegenüber €291,4 Mio. zum Jahreswechsel). Insbesondere die Design Wins, der wichtigste Indikator für das mittel- und langfristige Wachstum, konnten im ersten Quartal auf einen neuen historischen Höchstwert von €116,9 Mio. gesteigert werden. Dies entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum (€75,1 Mio.) von 56% und bestätigt den in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zunehmenden Outsourcing Trend zu Embedded Computer Spezialisten wie Kontron.

Positiv ausgewirkt hat sich insbesondere die hohe Diversifizierung der Kontron in den vertikalen Märkten. Rückgänge in den Bereichen Automation und Infotainment konnten durch eher konjunkturunabhängige Aufträge in den Bereichen Telekommunikation, Energie, Transportation und Government aufgefangen werden. So hat Kontron in den ersten Monaten des Jahres bereits zwei große Design Wins mit einem Gesamtvolumen von über $80 Mio. bzw. mehr als $100 Mio. für zwei große internationale Telekommunikations-Ausrüster gewinnen können. Der weltweit führende Embedded Computer-Anbieter wird für diese Kunden künftig Plattformen auf der Basis der neuesten ATCA-Technologie liefern. Die modernen Systeme der dritten und vierten Generation steuern die Netz-Infrastruktur der bisherigen Backbones schneller und fehlertoleranter. Auch im Bereich der Verkehrstechnik konnte ein Großauftrag für ein europäisches Unternehmen gewonnen werden.

Mit der im Zuge der fortschreitenden weltweiten Rezession schneller und intensiver als ursprünglich geplanten Umsetzung des Profit Improvement- Programms („Programm 2011“) entstanden insbesondere im ersten Quartal erhöhte Umstrukturierungskosten, die das Ergebnis belasteten. So lag das operative Ergebnis mit €7,0 Mio. wie auch der Periodenüberschuss mit €4,9 Mio. unter den Werten des Vorjahreszeitraumes (€8,7 Mio. bzw. €6,8 Mio.). Ausgewirkt haben sich insbesondere die vorgezogenen Maßnahmen zur weiteren Produktionsverlagerung von Amerika und Europa an den kostengünstigeren Standort in Penang, Malaysia, wo bereits 60% der Kontron-Basisproduktion erfolgt. Mittel- und langfristig werden sich diese Investitionen allerdings positiv auf die Ergebnissituation der Kontron auswirken.

Mit einem operativen Cash Flow von €10,1 Mio. (Vorjahreszeitraum minus €5,3 Mio.), einem gegenüber dem Jahreswechsel von €54,2 Mio. auf €58,8 Mio. gesteigerten Cash Bestand und etwa gleichbleibend niedrigen Bankverbindlichkeiten von etwa €12,8 Mio. (€11,7 Mio.) verfügt Kontron über eine sehr solide Finanz- und Vermögenslage. Die sehr gute Liquidität lässt darüber hinaus noch Spielraum für weitere aktionärsorientierte Maßnahmen wie auch für mögliche „Lucky Buys“.

Der Vorstand der Kontron geht auch in den nächsten Monaten von einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld aus. Insbesondere in den Bereichen Infotainment und Automation rechnet das Unternehmen mit sinkenden Auftragseingängen. Auf der anderen Seite erweisen sich die Bereiche Telekommunikation, Medizintechnik und insbesondere Infrastruktur-Projekte als sehr stabil mit möglichem Wachstumspotenzial. Dank der breiten Branchendiversifikation, der Präsenz auf allen wichtigen Weltmärkten sowie dem anhaltenden Outsourcingtrend ist der Kontron-Vorstand optimistisch, profitabel im Markt zu bestehen und neue Marktanteile hinzugewinnen zu können.

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