Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Komponenten | 18 März 2009

Qimonda: Sachsen hat klare Forderungen

Die sächsische Regierung hat Medienberichten zu Folge klare Forderungen für einen Einstieg bei Qimonda gestellt. So wird ein Einstieg von einem starken Investor abhängig gemacht. Es werde definitiv keine Komplettübernahme geben. Die Verhandlungen über eine Transfergesellschaft beginnen heute.
So soll der Insolvenzverwalter eine Beteiligung von 23% für Sachssen angedacht. Die Beteiligung von Sachsen und Bayern, sowie des Bundes sind jedoch grundsätzliche Voraussetzung, damit ein Investorenkonzept überhaupt durchgesetzt werden kann. Nur so kann eine Zerschlagung noch verhindert werden. Heute (Mittwoch: 18.03.09) soll über die Modalitäten einer Transfergesellschaft für die Dresdner Mitarbeiter verhandelt werden.

Desweiteren könnte die TU Dresden die Qimonda-Anteile am gemeinsamen Unternehmen Nanoelectronic Materials Laboratory (Namlab) übernehmen. Das sächsische Kabinett soll für diese Lösung bereits seine Zustimmung gegeben haben. So kann die TU Dresden nun entsprechende Verhandlungen mit Qimonda und dem Insolvenzverwalter beginnen. Sachsen möchte jedoch, dass eine Nachfolgegesellschaft von Qimonda die Anteile (50%) am gemeinsamen Unternehmen übernimmt. Sollte dies nicht gelingen, kann die TU Dresden die Anteile übernehmen.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2017.12.13 22:15 V8.9.2-1