Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Komponenten | 02 März 2009

Honsel baut Stellen ab

Honsel reagiert auf den dramatischen Absatzrückgang in der Automobilindustrie und sieht eine weitere Reduktion der Kapazitäten in Verwaltung und Produktion vor.
Vorstand und Standortleitungen informierten am 26. Februar die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Meschede und Soest über mögliche Maßnahmen. Am Stammsitz Meschede, wo in Produktion und zentraler Verwaltung derzeit insgesamt rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, stehen bis zu 280 Stellen zur Disposition.

Im Presswerk Soest können bis zu 75 Arbeitsplätze betroffen sein. Bereits in den vergangenen Monaten wurde an allen Standorten von Honsel Kurzarbeit eingeführt, um dem sinkenden Produktionsvolumen zu begegnen. „Über Kurzarbeit konnten wir einen Teil der Rückgänge ausgleichen. Angesichts der dramatischen Krise in Automobilindustrie und Maschinenbau, unseren beiden Schlüsselbranchen, müssen wir aber unsere gesamten Strukturen an die veränderte Situation anpassen. Es handelt sich nicht um einen kurzfristigen Einbruch, sondern die Industrie wird hiervon auch noch in 2010 betroffen sein, denn diese Krise wird laut Aussage von Marktexperten länger dauern als die vorhergegangenen“, sagte Dr. Heinz Pfannschmidt, Vorstandsvorsitzender der Honsel
AG auf der Mitarbeiterversammlung in Meschede.

In Nürnberg sollen bis März 2010 etwa 186 der insgesamt 661 Stellen gestrichen werden; die verbleibenden Mitarbeiter sollen auf rund 10% ihres Lohns verzichten. Das Werk 2 mit 50 Mitarbeitern soll zudem ganz geschlossen werden, berichtet die nn-online.

Honsel hatte bereits ab dem Sommer schrittweise Verträge mit Leiharbeitnehmern sowie alle befristeten Verträge auslaufen lassen. Ein erheblicher Teil der unternehmensweit beabsichtigten Stellenkürzungen entfällt auf den indirekten Bereich, also Verwaltungs- und Servicefunktionen. Ziel ist es, die gesamte Organisation zu straffen und das Unternehmen in dieser schwierigen Situation durch eine umfassende Restrukturierung zukunftsfähig zu machen.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2017.12.13 22:15 V8.9.2-2