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Komponenten | 09 Februar 2009

Qimonda bald in chinesischem Besitz?

"Wir haben bis in den Januar hinein mit einem Investor aus einer chinesischen Provinz verhandelt", erklärte der Aufsichtsratschef des Mutterkonzerns Infineon, Max Dietrich Kley, in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung.
So soll der Interessent über ausreichendes Kapital verfügen und eine Halbleiterfabrik in China aufbauen wollen. Seitdem der deutsche Halbleiter-Hersteller Mitte Januar Insolvenz angemeldet hat, sei Infineon jedoch nicht mehr in die Verhandlungen eingebunden. Ein Qimonda-Team und Mitarbeiter des Insolvenzverwalter waren Janfang Februar zu Gesprächen nach Hongkong gereist. Dort hat man sich - neben Kunden und Lieferanten - auch mit potentiellen Investoren getroffen.

Letzte Woche hatte das Unternehmen die Schliessung seiner Produktionsanlage in Richmond (USA) erklärt. So sollen die Standorte in Deutschland und Portugal gerettet werden. Trotzdem muss bis Ende März ein Investor gefunden werden.

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