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Komponenten | 09 Januar 2009

Auch viele Zulieferer sind durch Qimonda-Probleme bedroht

Nachdem der CDU-Fraktions-Chef Steffen Flath dem derzeitigen Rettungsplan der Staatsregierung vorerst nicht zugestimmt hat, könnten sich für das ‚Silicon Saxony’ ungeahnte Folgen auftun. Sollte der Plan scheitern, sind weit mehr als 4500 Arbeitsplätze betroffen.
Als Folge einer Schließung von Qimonda könnten bis zu 4500 Arbeitsplätze allein bei den Zulieferern verloren gehen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind betroffen: 100 der 550 Lieferanten wären direkt betroffen, berichtet die sz-online. Andere Unternehmen würden eine Investition in die Region überdenken, was wiederum eine Schwächung der regionalen Wirtschaftskraft nach sich ziehen würde.

Auch große Forschungsprojekte würden vollständig wegfallen. Neben AMD ist Qimonda das einzige Unternehmen, das sich an der Erforschung von neuen Technologien beteiligt. Eine mögliche Insolvenz und Schließung von Qimonda hat auch für Europa drastische Konsequenzen: würde die Entwicklungsabteilung geschlossen, wäre Europa künftig von den USA und Vorderasien abhängig, so der Bericht weiter.

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