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Komponenten | 17 September 2008

Plastic Logic baut Werk in Dresden

Das britische Unternehmen Plastic Logic wird in Dresden sein erstes Werk zur Herstellung von Halbleitern aus Kunststoff eröffnen. Mit diesen können z.B. E-Book-Displays hergestellt werden.
Die Fertigungsanlage zur Herstellung von Displays auf Basis von Plastikchips kostete rund $100 Millionen und wurde durch den Freistaat Sachsen unterstützt. Dabei war vor allem das ansässige Forschungs- und Entwicklungs-Know-How für Volumenfertigung entscheidend bei der Standortwahl gewesen, berichtet FTD.

Mit 80 Mitarbeitern - überwiegend Ingenieure - soll das vollautomatisierte Werk betrieben werden. Der Produktionsprozess besteht aus Roboterabläufen, in denen die Displays schrittweise zusammengesetzt werden, geht der Bericht weiter. Rund 100.000 Displays sollen in Dresden pro Jahr produziert werden, obwohl diese Zahl auch bis in den Millionen-Bereich geschraubt werden kann. Das würde einen Schichtbetrieb erfordern und dieser wiederum erfordert einen Mitarbeiterstamm von rund 140 Angestellten.
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Zu den Plastic-Logic-Aktionären gehören der Chiphersteller Intel, der Chemiekonzern BASF und der Elektronikkonzern Siemens.

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