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Komponenten | 19 Mai 2008

AMDs Antwort auf Intel-Statement im Kartellprozess

Nachdem AMD bereits letzte Woche die Vorwürfe gegen Intel im Kartellverfahren wegen Monopolmißbrauchs verschärft hat, wurde nun eine explizite Erwiderung auf Intels Stellungsnahmen (in Englisch) vorgelegt.
In diesem, öffentlich zugänglichen, Dokument sind allerdings eine Vielzahl von Textpassagen geschwärzt worden. Damit ist die Aussagefähigkeit des Dokuments nur noch begrenzt vorhanden. Es wird aber vor allem explizit auf das Verhalten der OEM- UNternehmen (IBM/Lenovo, Dell, Hewlett-Packard, Fujitsu-Siemens, Acer, NEC, Fujitsu, Sony und Toshiba) eingegangen.

Unterdessen hat der vom Gericht eingesetzte "Special Master" Vincent Poppiti die Empfehlung ausgesprochen, Intel zu verpflichten, die von den eigenen Anwälten gesammelten Aussagen von Intel-Mitarbeitern, auszuhändigen. Dabei handelt sich vor allem um Fragen bezüglich des Beweissicherungssystems von Intel. Bestimmte E-Mail-Konversationen konnten dem Gericht bislang nicht vorgelegt werden.

Intel hatte das System installiert, nachdem durch AMD Klage erhoben worden war. Trotzdem gingen Informationen mit potentieller Relevanz verloren. Danach beauftragte man die eigenen Anwälte mit der Aufklärung der Vorgänge. MAn stellte schliesslich fest, dass neben Fehlern von Angestellten auch ein größerer technischer Fehler 2007 zum Verlust dieser Informationen beigetragen hat, berichtet planet3dnow.

AMD verlangte daraufhin Einsicht in die vollständigen Befragungsprotokolle, was Intel mit Hinweis auf den Schutz des Anwalt-Klienten Verhältnisses ablehnte.

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