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Komponenten | 08 August 2007

Qimonda baut neues Entwicklungszentrum in China

Der deutsche Speicherhersteller Qimonda AG plant den Aufbau eines neuen Entwicklungszentrums für die Entwicklung von Speicherprodukten in Suzhou, China. Die zusätzlichen Entwicklungskapazitäten unterstützen Qimonda in seinem Ziel, sein Produktportfolio weiter auszubauen und zu diversifizieren.
Das Entwicklungszentrum wird in der existierenden Fertigung für Montage und Test von Speicherprodukten (Backend) im Suzhou Industrial Park (SIP) in Suzhou, rund 80 Kilometer westlich von Schanghai gelegenen, eingerichtet.

Die Qimonda Memory Products Development Center (Suzhou) Co. Ltd wird eine eigenständige Geschäftseinheit und im vollständigen Besitz der Qimonda AG sein, die insgesamt voraussichtlich 20 Millionen US-Dollar investieren wird. Das Entwicklungszentrum soll seine Tätigkeit am 1. Oktober dieses Jahres aufnehmen und gleichzeitig beginnen, die entsprechenden Ingenieure von chinesischen Universitäten einzustellen. Qimonda beabsichtigt, in fünf Jahren 200 Ingenieure zu beschäftigen. Das Entwicklungszentrum in Suzhou soll das bestehende Entwicklungszentrum in Xian, China, ergänzen und sich auf die gesamte Produktentwicklung für Computing- und Consumer-Speicherprodukte konzentrieren. Hierzu gehören: Produktspezifikationen, Konzeption der Schaltkreise und der Test von Applikationen.

„Das neue Entwicklungszentrum in Suzhou ist ein weiterer strategischer Schritt, um unsere Aktivitäten im asiatischen Markt auszubauen, auf den im vergangenen Quartal mehr als 30 Prozent unseres Umsatzes entfiel“, sagt Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender von Qimonda. „Außerdem erwarten wir weitreichende Synergien mit unserer bestehenden Backend-Fertigung in Suzhou. Die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur, von Stabsfunktionen und kostenintensiven Einrichtungen, wie etwa dem Equipment für Tests, soll zu Kosteneinsparungen führen.“

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