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© DMG Mori Markt | 01 Dezember 2017

DMG MORI und HEITEC wollen Automatisierungskompetenz stärken

Die DMG Mori Aktiengesellschaft und die Heitec AG gründen das Joint Venture 'DMG Mori Heitec'.
Mit der DMG Mori Heitec GmbH schreiben die beiden Unternehmen ihre seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit fort und stärken gegenseitig ihre Marktstellung in dem schnell wachsenden Geschäftsfeld der Automatisierung. Von den über 1'000 Mitarbeitern der Heitec Gruppe arbeiten rund 600 an Automatisierungslösungen. Jede vierte Neumaschine von DMG Mori verfügt bereits über eine Automationslösung. Künftig soll jede Maschine mit Automatisierung ausgestattet sein. Basis hierfür ist ein Baukastensystem. Mit modular aufeinander abgestimmten Lösungen will die DMG Mori Heitec künftig insbesondere klein- und mittelständischen Unternehmen ein durchgängiges Automatisierungskonzept bieten.

Die DMG Mori Heitec GmbH mit Sitz in Erlangen hat sich die Entwicklung eines virtuellen Abbilds – kurz 'Digital Twin' –zum Ziel gesetzt. Mithilfe des digitalen Engineerings lassen sich die Projektdurchlaufzeiten um ca. 20 Prozent und die Inbetriebnahme vor Ort sogar um bis zu 80 Prozent signifikant reduzieren, schreiben beide Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zukünftige Erweiterungen oder Änderungen können mit Hilfe des digitalen Zwillings parallel zum laufenden Betrieb geplant und getestet werden.

"Wir stärken als zwei gleichwertige Partner unsere Automatisierungskompetenz in einem Joint Venture. Die Entwicklung des digital Twin ist dabei von zentraler Bedeutung: Er beschleunigt und stabilisiert sämtliche Kundenprozesse – von der Entwicklung über die Einrichtung bis hin zum Service – und sorgt für flexible und stabile Abläufe", sagt Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori Aktiengesellschaft.

"Durch Automatisierung und Digitalisierung leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. Mit dem digitalen Engineering realisieren wir in der Entwicklung und bei Inbetriebnahmen eine deutlich höhere Qualität bei verkürzter Durchlaufzeit", so Richard Heindl, Vorstandsvorsitzender der Heitec AG.

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-1