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© ABB Markt | 06 November 2017

ABB will Produktion nach Polen verlagern

ABB plane eine Restrukturierung des Genfer Standortes. Die Gewerkschaft Unia sieht eine Schließung des Standortes.
So soll das Massengeschäft mit den Traktions-Plattformen für Lokomotiven nach Polen ausgelagert werden, heißt es in regionalen Medienberichten. Davon könnten bis zu 130 der 180 Stellen betroffen sein, heißt es bei der Gewerkschaft Unia.

Gerüchte um eine Verlagerung von bis zu 180 Stellen von ABB Sécheron nach Polen gab es schon länger. "Angesichts der Gefahr einer Schliessung des Standorts und des nicht erklärten sofortigen Abgangs des Direktors von ABB Sécheron SA [Anm. der Red.: Jean-Luc Favre] vergangene Woche fordern die Angestellten Klarheit", schreibt die Gewerkschaft. Am 31. Oktober 2017 protestierten angesichts der Gerüchte über Verlagerungen ins Ausland rund 130 Beschäftigte von ABB Sécheron mit einer Kundgebung und Arbeitsniederlegungen und kritisierten mangelnde Kommunikation des Managements.

Gemäß einem Artikel der AWP, werde der Konzern jedoch die Bereiche Engineering, Forschung und Entwicklung und die Herstellung von Prototypen dieser Traktions-Plattformen weiterhin in Genf halten. Auch das Geschäft mit den Elektrobussen solle in Genf verbleiben.

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2017.11.14 20:30 V8.8.9-1