Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Getty Images / Mark Metcalfe Komponenten | 30 Oktober 2017

Detmolder Technik erleuchtet die Gleise im australischen Outback

LED-Technik von Weidmüller erhellt an den Passagierzügen auf der transkontinentalen Strecke zwischen Sydney und Perth sowie Darwin und Adelaide die Schienen
Fast 3'000 Kilometer durch das 'rote Herz des Kontinents' reisen Passagiere, wenn sie in der südaustralischen Stadt Adelaide in den transkontinentalen Zug Richtung Darwin steigen. Zwischen 47 und 49 Stunden fährt 'The Ghan', wie der Fernverkehrszug auch genannt wird, durch vier verschiedene Zeitzonen von der Süd- zur Nordküste. Immer mit an Bord: LED-Technik aus dem ostwestfälischen Detmold. "Die gemeinsam mit unserem australischen Gruppenunternehmen entwickelten LED-Licht-Module kommen in allen Zügen auf den transkontinentalen Strecken zum Einsatz und sorgen dafür, dass der Zugführer auch bei Nacht die Strecke und Schienen optimal erkennt", erklärt Detmar Saalmann, Global Segment Manager Railway bei Weidmüller.

Konkret sind die LED-Licht-Module vorne an der Lokomotive der bis zu 686 Meter langen Züge angebracht und bringen dort viele Vorteile mit sich: "Normale Glühlampen haben in der Regel eine Lebensdauer von knapp 500 Stunden, während die LED-Licht-Module auf eine Lebensdauer von knapp 50'000 Stunden kommen", erklärt Christian Hokamp, Produktmanager für LED-Technik bei Weidmüller in Detmold. Schienenfahrzeughersteller und Betreiber setzen seit einiger Zeit daher immer mehr auf die LED-Technik, da die Züge bei einem Ausfall der Lichter aufwendig gewartet werden müssen und die Kosten für den Austausch der Glühlampen sehr hoch sind. "Auch die Zugführer bevorzugen die LED-Licht-Module, da sie einfacher und weiter in der Dunkelheit sehen können – in den Weiten des Outbacks ein wichtiger Vorteil zur Vermeidung von Unfällen."

Einen großen Beitrag erbringen die LED-Licht-Module zudem für das Energie-Einsparpotential der Züge. Im Gegensatz zu den bis 350 Watt verbrauchenden herkömmlichen Leuchten benötigen die LED-Lichter je nach Ausführung nur 65 und 20 Watt. Gleichzeitig leuchten die Lampen auch, wenn der Motor im Bahnhof ausgeschaltet wird – bei normalen Leuchten muss der Motor bei jedem Stopp weiterlaufen, um die Stromversorgung sicherzustellen. "So trägt unsere Technik zusätzlich zu erheblichen CO2-Einsparungen bei und die Züge sind nicht nur sicherer, sondern auch nachhaltiger unterwegs", erklärt Saalmann.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2017.11.14 20:30 V8.8.9-2