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© abb Markt | 30 Oktober 2017

ABB setzt Wachstumskurs fort

Trotz anhaltender Unsicherheiten sind in Europa und den USA positive makroökonomische Signale zu erkennen, und für China wird weiterhin Wachstum erwartet. 2017 bleibt für ABB ein Übergangsjahr, schreibt das Unternehmen.
"Wir setzen unseren Wachstumskurs in allen Regionen konsequent fort. Im dritten Quartal haben wir die Gesamtaufträge um 5 Prozent gesteigert und den Umsatz um 3 Prozent erhöht. Zudem haben wir die Transformation des Geschäftsmodells der Division Stromnetze weiter vorangetrieben", sagte Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB. "Die Kombination aus konsequenter Marktorientierung und der Fokussierung auf wachstumsstarke Segmente wie Elektroladestationen, Robotik sowie Nahrungsmittel zahlt sich aus."

"Die Division Elektrifizierungsprodukte und die Division Robotik und Antriebe konnten ihre Margen gegenüber dem Vorquartal verbessern. Die Divisionen Industrieautomation und Stromnetze zeigten im Berichtsquartal eine solide operative Performance. Die Integration von B&R kommt gut voran, und mit der vor kurzem
angekündigten Übernahme von GE Industrial Solutions festigen wir unsere Position als weltweite Nummer 2 in der Elektrifizierung, um unseren Anspruch einer hohen Wertschaffung zu erfüllen."


"Unser Hauptaugenmerk wird auch künftig auf profitablem organischem Wachstum liegen. Wir werden weiter unsere Hausaufgaben machen und mit geeigneten Massnahmen sicherstellen, dass wir das Übergangsjahr 2017 erfolgreich abschliessen. Darüber hinaus setzen wir den Abbau von Risiken im Portfolio fort und verschieben den Schwerpunkt unserer Aktivitäten weiter auf wachstumsstarke Segmente und eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit."

Marktüberblick

Die Nachfrage entwickelte sich in sämtlichen ABB-Regionen positiv:
  • Die Region Europa profitierte von der positiven Marktentwicklung in der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor sowie vom zeitlichen Verlauf von Grossinvestitionen. Der Auftragseingang verbesserte sich insgesamt um 8 Prozent (18 Prozent in USD). Die positiven Beiträge aus Grossbritannien, Frankreich und Norwegen konnten die Rückgänge in Deutschland und Schweden mehr als ausgleichen. In Grossbritannien ging ein Auftrag über USD 130 Millionen für die Lieferung von Stromübertragungsinfrastruktur für das neue Kraftwerk Hinkley Point C ein, und es gab einen USD 60 Millionen Auftrag, um die Anbindung von Hinkley Point C an das nationale Netz zu verbessern. Die Basisaufträge stiegen um 2 Prozent (13 Prozent in USD), woran Spanien, Frankreich, Norwegen und die Türkei den grössten Anteil hatten.
  • Die Region Amerikanischer Kontinent entwickelte sich positiv. Getrieben war die Entwicklung vor allem durch die erhöhte Nachfrage nach Automation im Allgemeinen sowie den Bedarf an energieeffizienten Lösungen für die Industrie und den Transport- und Infrastruktursektor sowie durch die allgemein erhöhte Nachfrage nach Automatisierungstechnik. Der Gesamtauftragseingang wuchs im Berichtsquartal um 4 Prozent (6 Prozent in USD). Die Basisaufträge erhöhten sich hauptsächlich aufgrund der lebhaften Nachfrage in den USA, in Brasilien und Kanada um 3 Prozent (5 Prozent in USD). In den USA wuchsen die Gesamtaufträge und die Basisaufträge um 3 Prozent (4 Prozent in USD).
  • In der Region Asien, Naher Osten und Afrika (AMEA) legten die Gesamtaufträge um 2 Prozent zu (2 Prozent in USD), hauptsächlich durch das beträchtliche Wachstum in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Südafrika und in Australien. Saudi-Arabien verzeichnete dagegen einen Rückgang. In China gab der Auftragseingang insgesamt leicht nach, da die um 10 Prozent verbesserten Basisaufträge (12 Prozent in USD) die rückläufigen Grossaufträge nicht ausgleichen konnten. In Indien blieben die grundlegenden Nachfragefaktoren positiv, konnten die Auswirkungen der Einführung der neuen landesweiten Mehrwertsteuer (Goods and Services Tax) jedoch nicht kompensieren. Die Basisaufträge legten in der Region 12 Prozent zu (11 Prozent in USD), gestützt auf positive Beiträge aus China, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
In den drei zentralen Kundensegmenten von ABB entwickelte sich die Nachfrage positiv:
  • Versorgungsunternehmen nahmen weiterhin gezielte Investitionen zum Aufbau neuer Kapazitäten in Schwellenmärkten, zur Modernisierung alternder Energieinfrastruktur in entwickelten Märkten und zur weltweiten Integration von erneuerbaren Energien vor. Darüber hinaus investieren sie in Automatisierungsund Steuerungslösungen zur Verbesserung der Stabilität des Stromnetzes.
  • In der Industrie wurde erneut in Robotik- und Maschinenautomatisierungslösungen für die Automobilindustrie und die allgemeine Industrie investiert. Die Prozessindustrie, vor allem der Öl- und Gassektor, blieb dagegen insgesamt verhalten – mit einzelnen Investitionen insbesondere in Service- und Produktivitätsverbesserungen.
  • Der Transport- und Infrastrukturmarkt bot ein uneinheitliches Bild. Lösungen für die Gebäudeautomation und für Energieeffizienzverbesserungen wurden erneut stark nachgefragt. Der Marinesektor, mit Ausnahme des Segments der Kreuzfahrtschiffe, erfuhr aufgrund des schwachen Öl- und Gas- sowie Frachtschiffsektors einen deutlichen Abschwung. Rechenzentren und Ladegeräte für Elektrofahrzeuge erwiesen sich im Berichtsquartal erneut als Highlights.
Kurz- und langfristiger Ausblick

Trotz anhaltender Unsicherheiten sind in Europa und in den USA positive makroökonomische Signale zu sehen, und für China wird fortgesetztes Wachstum erwartet. Die globalen Märkte weisen ein moderates Wachstum auf und werden durch geopolitische Spannungen in verschiedenen Teilen der Welt belastet. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung werden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen. 2017 bleibt für ABB ein Übergangsjahr.

Die attraktiven langfristigen Aussichten zur Nachfrage in den drei wichtigsten Kundensegmenten von ABB – Energieversorgung, Industrie, Transport und Infrastruktur – stützen sich auf die Energiewende und die Vierte Industrielle Revolution.

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2017.11.14 20:30 V8.8.9-2