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© Hella Markt | 29 September 2017

Hella mit erfolgreichem Start ins Geschäftsjahr 2017/2018

Die Hella KGaA Hueck & Co., Automobilzulieferer für Licht und Elektronik, ist mit einem Umsatz- und Ergebnisplus in das neue Geschäftsjahr 2017/2018 gestartet.
So erhöhte sich der Konzernumsatz im ersten Quartal (1. Juni bis 31. August 2017) gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 5,8 Prozent. Unter Berücksichtigung von negativen Wechselkurseffekten verbesserte sich der Umsatz um 4,9 Prozent auf EUR 1,6 Milliarden. Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) stieg um 5,6 Prozent auf EUR 125 Millionen (Vorjahr: EUR 118 Millionen); die bereinigte Ergebnismarge (bereinigte EBIT-Marge) erhöhte sich damit auf 7,7 Prozent (Vorjahr: 7,6 Prozent).

"Hella ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. So sind wir im ersten Quartal stärker gewachsen als der weltweite Automobilmarkt", sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung. "Ausschlaggebend hierfür sind neben unserer globalen Aufstellung vor allem unsere innovativen Produktlösungen für automobile Markttrends wie autonomes Fahren, Energieeffizienz und Elektrifizierung."

Automotive-Segment unterstützt konzernweites Umsatzplus

Das Automotive-Segment hat seine Wachstumsdynamik in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt. So stieg der berichtete Umsatz des Segments gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,9 Prozent auf EUR 1,2 Milliarden. Unterstützt wurde das Wachstum vor allem durch eine positive Geschäftsentwicklung in wichtigen Kernmärkten sowie die Nachfrage nach anspruchsvollen Lichtsystemen und Elektronikprodukten, insbesondere in den Bereichen Radarsensorik und Energiemanagement. Aufgrund von Kapazitätserweiterungen, dem Aufbau neuer Werke sowie Investitionen in weiteres profitables Wachstum zur Bedienung automobiler Markttrends reduzierte sich das bereinigte EBIT des Segments im ersten Quartal auf EUR 91 Millionen (Vorjahr: EUR 98 Millionen). Die bereinigte EBIT-Marge beträgt somit 7,3 Prozent (Vorjahr: 8,3 Prozent).

Aftermarket: Umsatzwachstum im Drittgeschäft bei 2,0 Prozent

Im Segment Aftermarket ist der Umsatz mit Konzernfremden in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 2,0 Prozent gestiegen, während das Gesamtsegment insbesondere durch die interne Neuzuordnung von Produktionsgesellschaften umsatzseitig um 1,6 Prozent auf EUR 302 Millionen (Vorjahr: EUR 307 Millionen) zurückgegangen ist. Zu der positiven Entwicklung beigetragen haben vor allem der freie Ersatzteilhandel sowie das Großhandelsgeschäft. Das operative Ergebnis (EBIT) des Segments erhöhte sich im Berichtszeitraum um 2,1 Prozent auf EUR 19 Millionen, was einer Ergebnismarge (EBIT-Marge) von 6,4 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent) entspricht.

Special Applications steigert Umsatz und Ergebnis deutlich

Im Segment Special Applications stieg der berichtete Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 12,3 Prozent auf EUR 100 Millionen (Vorjahr: EUR 89 Millionen). Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die interne Neuzuordnung von Produktionsgesellschaften zurückzuführen sowie eine starke Geschäftsentwicklung in den Bereichen Bau- und Landmaschinen sowie Trailer. Zugleich ist das operative Ergebnis (EBIT) im Berichtszeitraum auf EUR 16 Millionen (Vorjahr: EUR 3 Millionen) gestiegen. Die EBIT-Marge liegt somit bei 16,1 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent). Ursächlich für diesen Ergebnissprung sind zum einen überproportionale Kundenabrufe am Standort Australien sowie negative Vorjahreseffekte aus der Veräußerung der Geschäftsaktivitäten Industries und Airport Lighting.

Positiver Unternehmensausblick nach drei Monaten bestätigt

Nach den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres bestätigt der Hella Konzern seinen positiven Unternehmensausblick. So wird für das Geschäftsjahr 2017/2018 gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum und ein Anstieg des bereinigten EBIT in Höhe von 5 bis 10 Prozent erwartet. Die prognostizierte Zielgröße für die bereinigte EBIT-Marge liegt für diesen Zeitraum weiterhin bei rund 8 Prozent.  

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