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© pichetw dreamstime.com Markt | 29 August 2017

Schäden an voestalpine-Werk in Corpus Christi, Texas, überschaubar

Das voestalpine-Werk in Corpus Christi/Texas hat Jahrhundert-Hurrikan 'Harvey' dank hoher Bau- und Sicherheitsstandards ohne wesentliche Schäden überstanden – Überschwemmungsgefahr scheint derzeit gebannt – voestalpine wird betroffenen Mitarbeitern und der Region mit einem sechsstelligen USD-Betrag finanziell beistehen.
Die Auswirkungen von „Hurricane Harvey“, der in der Nacht von Freitag, 25.08., auf Samstag, 26.08. die Küste von Texas erreichte, waren verheerend: An der in 137 Metern Höhe gelegenen Turmspitze (entspricht dem Stephansdom in Wien) der voestalpine-Direktreduktionsanlage wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 km/h gemessen. In der gesamten Region Südtexas, in der sich auch Corpus Christi, der Standort der voestalpine Texas LLC befindet, gibt es schwere Schäden bis hin zur vollkommenen Zerstörung ganzer Siedlungen.

In Bezug auf die voestalpine-Direktreduktionsanlage hat sich hinsichtlich der Auswirkungen eine erste vorsichtige Entwarnung von gestern heute erfreulicherweise bestätigt. Die bisherigen Kontrollen haben nur leichte Schäden an Gebäuden und Infrastruktur (Zäune, Lichtmasten, u. ä.) ergeben, die wesentlichen Anlagenteile blieben weitgehend unversehrt. So ist vor allem eine rund 600 Meter lange Lagerhalle samt Dachkonstruktion abgesehen von einzelnen Fenstern und Türen unbeschädigt geblieben. Anlagentechniker sind aktuell dabei, die Schäden aufzunehmen, sie werden noch im Laufe dieser Woche die notwendigen Reparaturen einleiten. Auch die Direktreduktionsanlage selbst, welche als die weltweit größte und modernste Anlage ihrer Art gilt, hat dank der bereits im Zuge der Errichtung umgesetzten baulichen und technologischen Maßnahmen zur Absicherung gegen Sturmeinwirkungen keine gröberen Schäden durch den Hurrikan genommen. Die detaillierte technische Analyse sollte bereits in dieser Woche abgeschlossen werden können. Die Schäden und der Produktionsausfall sind durch eine Versicherung weitgehend gedeckt, wenn realistischerweise in solchen Extremsituationen auch nicht alle Ausfälle und Kosten kompensiert werden können.

Aus heutiger Sicht – nach gänzlicher Entwarnung und abgeschlossenen Aufräumungs- und Reparaturarbeiten – sollte der Beginn des Hochfahrprozesses der Anlage im Laufe der nächsten Woche möglich sein. Hier besteht allerdings auch eine erhebliche Abhängigkeit von externen Entwicklungen (u. a. Stromversorgung, Verfügbarkeit der Infrastruktur, Ersatzteillieferungen etc.) in der zum Katastrophengebiet erklärten Region.

Die voestalpine wird umgehend einen Soforthilfefonds für die durch den Hurrikan betroffenen Mitarbeiter in Corpus Christi einrichten sowie darüber hinaus einen finanziellen Beitrag zur raschen Unterstützung der Region und ihrer Bewohner leisten. Dieser Beitrag wird jedenfalls eine sechsstellige USD-Summe umfassen. Bereits begonnen wurde mit der Erfassung der Schäden bei betroffenen Mitarbeitern. Hier wird mittels Soforthilfe eine rasche Unterstützung sichergestellt.

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2017.11.14 20:30 V8.8.9-1