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© First Sensor Komponenten | 01 August 2017

First Sensor liefert Sensoren an US-amerikanischem Tier-1-Zulieferer

Die First Sensor AG wird für einen US-amerikanischen Tier-1-Zulieferer Hochdrucksensoren zur Unterstützung elektrohydraulischer Lenkungen produzieren.
Die Vereinbarung deckt den Zeitraum von 2019 bis 2024 ab und hat ein Umsatzvolumen von voraussichtlich EUR 2,5 Millionen pro Jahr. Verbaut werden die Sensoren in Pick-Up-Fahrzeugen eines global operierenden Automobilkonzerns.

First Sensor beliefert den Kunden bereits seit 2011 mit Drucksensoren. Der Auftrag wurde im Zuge der Übertragung auf eine neue Fahrzeugreihe neu ausgeschrieben. Die erneute Beauftragung schließt übergangslos an die bestehende Liefervereinbarung an. Ausschlaggebend war laut Dr. Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG, neben dem attraktiven Preisgefüge auch die Qualität der bisher gelieferten Produkte: "Die stabile und zuverlässige Performance unserer Sensoren ist die Grundlage für die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Schlüsselkunden. Auf dieser Basis arbeiten wir gemeinsam an der Umsetzung der Mobilität der Zukunft. Wer künftig die Hände vom Lenkrad nehmen will, kommt an unseren Lösungen nicht vorbei", so Dr. Rothweiler.

Elektrohydraulische Lenkungen sind eine Vorstufe des autonomen Fahrens. Bei diesen sogenannten Steer-by-Wire-Systemen wird der Lenkbefehl rein elektrisch ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern übertragen. Auf diese Weise kann das Fahrzeug zum Beispiel die Spur halten, gegenlenken oder automatisch einparken. Im Vergleich zu rein hydraulischen Lenkungen zeichnen sich die Systeme u.a. auch durch einen geringeren Kraftstoffverbrauch aus. Die Drucksensoren basieren auf der T-Bridge-Technologie, mit der mechanischer Stress über sehr kleine und unabhängig vom Grundkörper hergestellte piezoresistive Sensorelemente punktförmig ausgelesen werden kann. Die Sensorchips zeichnen sich durch eine hohe Messempfindlichkeit aus, sind gleichzeitig unempfindlich gegenüber Hitze und für Druckveränderungen bis zu 3.000 bar einsetzbar. Auf der T-Bridge-Technologie basierende Kraft-und Hochdrucksensoren eignen sich u.a. auch für die Kontrolle des Drucks von Hydraulikanwendungen oder Kühlmitteln sowie zur Überwachung von Überdruck in medizinischen Anwendungen.

"Unsere Drucksensoren sind ein wichtiger Bestandteil von Steer-by-Wire, denn sie messen den Öldruck, der zum Aufbau der nötigen Lenkkraft benötigt wird", erläutert Wilhelm Prinz von Hessen, Geschäftsführer der First Sensor Mobility GmbH, die in der First Sensor-Gruppe auf die Entwicklung und Herstellung kundenspezifischer Sensorlösungen im Zielmarkt Mobility spezialisiert ist. Das Unternehmen entwickelt und produziert unterschiedliche OEM-Sensorlösungen nach dem Qualitätsmanagementsystem für die Automobilindustrie ISO/TS 16949. Neben leistungsstarken Drucksensoren zur Messung von Öl-, Tank- und Benzindruck gehören vor allem optische Sensoren und Kamerasysteme für die Marktsegmente PKW, Sonder- und Nutzfahrzeuge sowie Transportation zum Leistungsspektrum.

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-1