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© Niroworld Dreamstime.com Markt | 28 Juni 2017

Toshiba gegen Western Digital

Toshiba Corp und Toshiba Memory Corp. haben einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wegen unlauterem Wettbewerb beim Tokyo District Court gegen Western Digital Corp. und das Tochterunternehmen Western Digital Technologies, Inc. eingereicht.
Darüber hinaus hat Toshiba unter anderem ein Verfahren bezüglich einer endgültigen Verfügung, Schadensersatz und der Zahlung von JPY 120 Mrd. (EUR 942 Mio.) sowie wegen der angeblichen Verletzung des Gesetzes zur Verhinderung unlauteren Wettbewerbs eingeleitet.

Die Klage besagt, dass WD das Bieterverfahren im Zusammenhang mit dem Verkauf von TMC kontinuierlich beeinträchtigt hat.

Unter Berufung auf Joint-Venture-Vereinbarungen zwischen Toshiba und SanDisk LLC, heißt es in der Klage auch, dass WD seine Zustimmungsrecht - sowohl in öffentlichen Aussagen als auch in privater Kommunikation mit Bietern und anderen am Verkaufsprozess beteiligten Personen - übertrieben hat, um den Verkauf von TMC zu stören.

TMC besitzt zudem keine Beteiligungen an Joint-Venture-Gesellschaften welche zusammen mit SanDisk gehalten werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

In der Beschwerde heißt es weiter, dass das Vorgehen beim Verkaufsprozess für TMC nicht die Einwilligungsrechte von WD verletze. Die Ansprüche von WD seien falsch; darauf ausgerichtet, den Verkaufsprozess zu stören. Sie hätten Toshiba und TMC geschadet.

Toshiba und TMC haben Klagen in Japan eingereicht, weil WD Geschäftsgeheimnisse von Toshiba und TMC unrechtmäßig – durch die Übernahme von SanDisk-Mitarbeitern – erhalten hat. Diese Mitarbeiter hätten, durch die Zusammenarbeit zwischen SanDisk und Toshiba/TMC, Zugang zu vertraulichen Informationen von Toshiba und TMC erhalten

In der Klage heißt es, dass Toshiba keine Einwände gegenüber WDs Zugang zu vertraulicher Information im Zusammenhang mit dem Joint Venture gehabt habe und die Annahme vertrat, dass WD einen Vertrag hinsichtlich des Informationszugangs eingehen würde. Aber WD lehnte einen solchen Vertrag ab. Um eine weitere Schädigung von TMC zu verhindern, glaubt TMC, dass es keine andere Wahl hat, als den Zugriff von WD auf solche Informationen mit sofortiger Wirkung zu verhindern.

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2017.11.14 20:30 V8.8.9-1