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© pichetw dreamstime.com Markt | 06 Juni 2017

Verfahren gegen Atlas Elektronik beendet

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat alle gegen die Atlas Elektronik GmbH geführten Verfahren durch den Erlass einer so genannten Verfallsanordnung abgeschlossen.
In den Verfahren ging es um den Vorwurf von Compliance-Verstößen im Ausland durch ehemalige Mitarbeiter. Im Fall von Atlas waren Einnahmen ungerechtfertigt, weil ehemalige Verantwortliche durch fahrlässiges Verhalten ihrer Aufsichtspflicht zur Verhinderung von Compliance-Verstößen im Ausland nicht nachgekommen sind.

Atlas zahlt deshalb ca. EUR 48 Millionen an die Staatskasse. Mit der Zahlung werden alle staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen gegen Atlas beendet. Eine Geldbuße wurde gegen das Unternehmen nicht verhängt.

'Atlas hatte die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der Vergangenheit intensiv unterstützt, vor allem durch die Durchführung einer eigenen umfassenden Untersuchung', heißt es in einer Pressemeldung. 'Zudem wurden die Compliance- und Risikomanagement-Strukturen erheblich weiterentwickelt und konsequent im Unternehmen verankert.'

Dr. Jens Bodo Koch, Sprecher der Geschäftsführung der Atlas: „Damit ist ein für unser Unternehmen belastendes Kapitel aus der Vergangenheit abgeschlossen. Jetzt schauen wir nach vorn. Mit unserer verbesserten Compliance-Kultur stehen wir für die strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Damit ist Atlas heute und in Zukunft ein verantwortungsbewusster und verlässlicher Partner für unsere Kunden und Zulieferer."

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-2