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© Siemens AG Markt | 22 März 2017

Siemens: Stärkung der Fertigungsindustrie in Amerika

Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, kündigte bei einem Treffen mit Präsident Donald Trump im Weißen Haus an, dass Siemens sein Engagement für die Stärkung der Fertigungsindustrie in Amerika intensivieren werde.
Als Vertreter der deutschen Wirtschaftsdelegation und Begleiter der Bundeskanzlerin Angela Merkel war Joe Kaeser zu Besuch bei US-Präsident Donald Trump. Im Mittelpunkt der Gespräche stand vor allem die Weiterentwicklung von Arbeitskräften.

Siemens beschäftigt an mehr als 60 US-Produktionsstandorten rund 50'000 Mitarbeiter und plant, seine umfangreichen Bemühungen zur Förderung der Mitarbeiterentwicklung in den USA fortzusetzen. Kaeser kündigte an, dass Siemens den Umfang des branchenführenden Ausbildungsprogramms um 20 Auszubildende erhöhen, in den nächsten drei Jahren jeweils 300 US-amerikanische Veteranen einstellen und ausbilden sowie für universitäre oder institutionelle Zwecke Product Lifecycle Management (PLM)-Software im Wert von weiteren USD 2 Mrd. bereitstellen werde – bisher hat das Unternehmen Sachleistungen im Wert von mehr als USD 3 Mrd. zur Verfügung gestellt.

Zusätzlich zu diesen Förderungen sollen auch die Bereiche Fertigung und F&E am Siemens-Standort in Walpole, Massachusetts, ausgebaut werden, wobei das Unternehmen mit Investitionen in Höhe von 300 Mio. rechnet. Bis 2026 sollen etwa 700 zusätzliche dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Beginn der Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten ist für den Sommer 2017 geplant.

"Hoch qualifizierte Mitarbeiter in der Fertigung sind für Siemens in den USA, wo wir seit mehr als 160 Jahren aktiv sind, von entscheidender Bedeutung. Die USA sind heute unser größter Markt. In den vergangenen 15 Jahren haben wir hier rund 35 Mrd. US-Dollar investiert", erläuterte Kaeser. "Ich habe mich sehr über die Gelegenheit gefreut, mit Präsident Trump darüber zu sprechen, wie eine Zusammenarbeit zwischen Industrie, Hochschulen und Regierung aussehen könnte, um den Arbeitern die notwendigen Qualifikationen zu vermitteln, um im heutigen fortschrittlichen Fertigungsumfeld bestehen zu können und auf die Herausforderungen der Fertigung der nächsten Generation vorbereitet zu sein."

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