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© manz Markt | 17 November 2016

Manz: Negatives EBITDA, guter Auftragsbestand

Die Geschäftsentwicklung der Manz AG im dritten Quartal ist wesentlich gekennzeichnet durch ausgebliebene Folgeaufträge im Zusammenhang mit dem im Juni erfolgten Auftragsstopp eines Großkunden im Geschäftsbereich Energy Storage.
Die Umsatzausfälle konnten entgegen der ursprünglichen Planung nicht durch Umsätze aus dem Verkauf schlüsselfertiger Produktionslinien für CIGS Dünnschicht-Solarmodule kompensiert werden, da die finale Vertragsunterzeichnung geplanter CIGS-Aufträge verschoben wurde und voraussichtlich erst zum Jahresende erfolgen wird. Mit der Anfang November unterzeichneten Rahmenvereinbarung über die strategische Zusammenarbeit im CIGS-Bereich sieht sich Manz jedoch vor einem Meilenstein der Unternehmensgeschichte, der die weitere Geschäftsentwicklung ab dem kommenden Jahr grundlegend positiv beeinflussen wird.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, kommentiert: "Die ersten neun Monate 2016 liefen nicht so wie wir das zu Jahresbeginn geplant hatten. Die im Rahmen der anstehenden Kooperation im CIGS-Bereich erwarteten Aufträge im dreistelligen Millionenbereich stellen aber die mit Abstand größte Auftragserteilung unserer Unternehmensgeschichte dar. Gleichzeitig übernehmen unsere zukünftigen Kooperationspartner ab sofort die Kosten für den operativen Betrieb unseres CIGS-Forschungsstandorts in Schwäbisch Hall, wodurch für uns jährliche Kosten im unteren zweistelligen Millionenbereich entfallen. Diese Kombination, signifikante Umsatzbeiträge bei deutlicher Kostenreduzierung im Solarbereich, sowie ein Auftragsbestand per 30. September von rund 94 Mio. EUR, sind die Basis für ein zukünftig stabiles und ergebnisorientiertes Geschäftsmodell."

Infolge der ausgebliebenen Folgeaufträge im dritten Quartal 2016 sowie der verschobenen Vertragsunterzeichnung für CIGS-Aufträge, erwirtschaftete die Manz AG mit 167,3 Mio. EUR Umsätze auf Vorjahresniveau (Vorjahr 168,9 Mio. EUR). Der Geschäftsbereich Electronics erwirtschaftete im Berichtszeitraum mit 72,0 Mio. EUR 43,0 Prozent vom Gesamtumsatz (Vorjahr: 65,3 Mio. EUR bzw. 38,7 Prozent). Der Solar-Bereich steuerte nach neun Monaten rund 21,4 Mio. EUR bzw. 12,8 Prozent zum Gesamtumsatz der Manz AG bei (Vorjahr: 17,2 Mio. EUR bzw. 10,2 Prozent).

Ein Umsatzanteil von 41,9 Mio. EUR bzw. 25,0 Prozent entfiel im Berichtszeitraum auf den Geschäftsbereich Energy Storage (Vorjahr: 55,6 Mio. EUR bzw. 32,8 Prozent). Für einen Umsatzbeitrag in Höhe von 22,7 Mio. EUR bzw. 13,6% zeichnete das Berichtssegment Contract Manufacturing verantwortlich (Vorjahr: 22,8 Mio. EUR bzw. 13,5 Prozent). Der Umsatz im Berichtssegment Others summierte sich auf 9,3 Mio. EUR nach 8,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum; dies entspricht einem Umsatzanteil von 5,6 Prozent nach 4,8 Prozent in den ersten drei Quartalen 2015.

Durch die fortlaufende Optimierung der Strukturen und Prozesse innerhalb des Konzerns konnte Manz seine Kostenbasis verbessern und eine entsprechende Ergebnisstabilisierung realisieren. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im Berichtszeitraum auf -15,2 Mio. EUR (Vorjahr: -20,6 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf -25,7 Mio. EUR (Vorjahr: -30,1 Mio. EUR). Bei einem Konzernergebnis von -30,9 Mio. EUR (Vorjahr: -33,8 Mio. EUR), betrug das Ergebnis je Aktie -4,70 EUR (Vorjahr: -6,48 EUR).

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