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© BASF Markt | 18 Oktober 2016

BASF: Mindestens 2 Tote beim Brand in Ludwigshafen

Der Brand im Landeshafen Nord bei der BASF in Ludwigshafen am 17. Oktober ist seit 21:30 Uhr gelöscht. Bei dem Brand im nördlichen Teil des Werks kamen nach jetzigem Kenntnisstand zwei Mitarbeiter ums Leben.
Sechs Menschen wurden schwerverletzt, weitere leicht. Die Verletzten werden medizinisch beziehungsweise in umliegenden Kliniken versorgt. Zwei weitere Personen werden noch vermisst.

"Wir bedauern zutiefst, dass Mitarbeiter verstorben sind und mehrere Menschen verletzt wurden. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und ihren Familien“, sagt Uwe Liebelt, BASF-Werksleiter Standort Ludwigshafen.

Bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse kam es zu einer Explosion mit Folgebränden. Es brannten unter anderem Rohrleitungen mit den Produkten Ethylen und Propylen. Ethylen und Propylen sind wesentliche Grundbausteine der chemischen Industrie. Ethylen wird unter anderem zur Herstellung von Produkten wie Dämmstoffen und Lösemitteln verwendet. Propylen wird unter anderem zur Produktion von Autolacken, Dispersionen und Klebstoffen eingesetzt.

Die Werkfeuerwehr der BASF und die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen sind weiter im Einsatz und nehmen Kühl- und Sicherungsmaßnahmen an der Schadensstelle vor. Kontinuierliche Messungen außerhalb des Werksgeländes zeigten in der Luft und am Boden keine erhöhten Werte gefährlicher Stoffe. Die Messungen werden fortgeführt.

Da die Rohstoffversorgung noch unterbrochen ist, bleiben die Steamcracker heruntergefahren. Rund 20 weitere Anlagen am Standort sind in Folge ebenfalls heruntergefahren oder im Teillastbetrieb.
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2016.11.29 16:13 V7.6.2-2